Eine private Cloud mit HA und Storage auf dem Notebook
Ins Nest gelegt
Kai-Thorsten Hambrecht
Das Verschachteln von Hypervisoren ineinander, bekannt als Nested Virtualization, erlaubt das Einrichten eines kompletten Virtualisierungsszenarios mit Datacenter, Storage und HA-Funktionen auf einem Notebook. Dieser Artikel zeigt, wie das mit Linux-I-SCSI und den kostenlosen Trials von VMware gelingt.
Manch modernes Notebook birgt Hardware, die noch vor wenigen Jahren auch ausgewachsenen Servern gut gestanden hätte: 64-Bit-CPU, als Dual- oder Quadcore, 8 GByte RAM und 500-GByte-Festplatte. Einfache Desktop- oder Office-Anwendungen schaffen solche Geräte mit links, nur spezielle Einsatzgebiete wie die Software-Entwicklung, zum Beispiel mit einem J2EE-Applicationserver nebst IDE, oder das Bearbeiten von HD-Videos lasten 8 GByte RAM aus.
Unter Admins und Consultants zunehmend verbreitet ist das Bedürfnis, auch komplexe Demo-Installationen von Storage- und Virtualisierungsszenarien mit zum Kunden nehmen zu können. Statt im Labor ausgewachsene Server aufzusetzen und die Kunden einzubestellen, lässt sich das Labor mit den eigenen Cloudprodukten gewissermaßen in die Laptoptasche verlagern.
Dieser Artikel zeigt, wie sich mit verschachtelten Virtualisierungsebenen (Nested Virtualization) ein komplettes VMware-Vsphere-Setup mit Shared-I-SCSI-Storage simulieren lässt, um etwa im Kundengespräch die Vorzüge einer Virtualisierungsplattform auf dem mitgebrachten Notebook anschaulich zu demonstrieren.
[...]
Das Linux-Magazin Online veröffentlicht erstmals alle Print-Artikel,
die in den vergangenen sechs Jahren im Linux-Magazin erschienen sind.
Damit steht Ihnen ein hochwertig bestücktes Archiv bis hin zu den Beiträgen
der aktuellen Ausgabe online zur Verfügung. Die über 1200 Artikel sind
größtenteils kostenlos zugänglich, nur für Beiträge (als PDF) der
jüngsten zehn Linux-Magazine ist eine Gebühr von jeweils 99 Cent fällig.
Dieser Online-Artikel kann Links enthalten, die auf nicht mehr vorhandene Seiten verweisen. Wir ändern solche "broken links"
nur in wenigen Ausnahmefällen. Der Online-Artikel soll möglichst unverändert der gedrucken Fassung entsprechen.