© Alle Fotos: Nils Faerber
Der humanoide Linux-Roboter Nao begeistert Entwickler in Paris
Verzückungsmaschine
Nils Faerber
Ende April ließ das Unternehmen Aldebaran Robotics auf seinen Developer Days den 57 Zentimeter großen humanoiden Roboter Nao aufs menschliche Publikum los, mehrheitlich Open-Source-Entwickler. Sie überschütteten den mit 25 Freiheitsgraden und Kinderblick ausgestatteten Autonomen mit Sympathie.
Den größten Erfolg haben Projekte, hinter denen Menschen stehen, die mit Herz und Seele dabei sind – und was könnte eine größere Motivation sein, als einen Kindheitstraum Realität werden zu lassen? Bruno Maisonnier, ehemaliger Finanzmanager einiger französischer Firmen, setzte seinen in die Tat um. 2005 kehrte er der Finanzwirtschaft den Rücken und begann, in einer eigenen Firma ([1], siehe Kasten "Aldebaran Robotics") humanoide Roboter zu entwickeln. In naher Zukunft sollen sie unsere Haushalte bereichern.
Der Markt für humanoide Roboter ist winzig und für direkt profitorientierte Unternehmen bis heute nicht lukrativ. Es muss schon den Gründern von Aldebaran-Robotics klar gewesen sein, dass dies kein in Kürze profitables Abenteuer sein würde, sondern eine Investition in eine deutlich spätere Zukunft.
[...]
Das Linux-Magazin Online veröffentlicht erstmals alle Print-Artikel,
die in den vergangenen sechs Jahren im Linux-Magazin erschienen sind.
Damit steht Ihnen ein hochwertig bestücktes Archiv bis hin zu den Beiträgen
der aktuellen Ausgabe online zur Verfügung. Die über 1200 Artikel sind
größtenteils kostenlos zugänglich, nur für Beiträge (als PDF) der
jüngsten zehn Linux-Magazine ist eine Gebühr von jeweils 99 Cent fällig.
Dieser Online-Artikel kann Links enthalten, die auf nicht mehr vorhandene Seiten verweisen. Wir ändern solche "broken links"
nur in wenigen Ausnahmefällen. Der Online-Artikel soll möglichst unverändert der gedrucken Fassung entsprechen.