Open Source im professionellen Einsatz

Samba 4: Das Warten hat ein Ende

Die beiden Samba-4-Varianten hinterlassen einen guten Eindruck und integrieren trotz ihres frühen Status – die Samba-Pakete tragen die Version »alpha18« (bei Univention) oder »alpha19« (bei Sernet) – Windows-Clients überraschend gut. Die typischen Management-Tools der Redmonder funktionieren problemlos mit beiden Kandidaten, auch ein Netapp-Storage, der ohne Samba auskommt und für den der Hersteller eine Original-Lizenz für CIFS von Microsoft eingekauft hat, arbeitet problemlos mit beiden Installationen zusammen.

Die Tatsache, dass Samba 4 nur das Betriebsschema eines AD-Controllers auf der Basis von Windows Server 2003 implementiert, verursacht keine Probleme, da sich auch die neueren Windows-Systeme automatisch darauf einstellen. Offenbar hat nun das lange Warten auf Samba 4 ein Ende.

Infos

  1. Advances in Samba 4 (2004): http://www.samba.org/samba/news/articles/samba4_vl.pdf
  2. Univention kündigt Samba 4 an: http://www.linux-magazin.de/NEWS/Neues-Interface-und-Active-Directory-Domaenencontroller-Univention-Corporate-Server-3.0
  3. Samba-4-Appliance von Sernet: http://www.linux-magazin.de/NEWS/Samba-4-Appliance-von-Sernet
  4. Microsofts Remote-Server-Verwaltung: http://www.microsoft.com/download/en/details.aspx?id=7887
  5. Univention: http://www.univention.de
  6. Andrej Radonic, "Virtuell serviert": Linux-Magazin 12/11, S. 72
  7. Inbetriebnahme und Konfiguration desUnivention-Demosystems: http://wiki.univention.de/index.php?title=Inbetriebnahme_und_Konfiguration_des_VMware_Demosystems

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