Open Source im professionellen Einsatz

Ausblick

Die Zukunft von Dart hängt nicht zuletzt davon ab, wie ernst es Google mit ihr meint. Das Unternehmen hätte die Macht, die Sprache durchzudrücken: Zieht sie erst einmal in alle Android-Geräte und den Chrome-Browser ein, dürften die anderen Browserhersteller nicht mehr so einfach um sie herumkommen. Doch besteht die Gefahr, dass sich ein Lager der Verweigerer bilden könnte, was wiederum eine erneute Fragmentierung im Web zur Folge hätte. Doch selbst die Kritiker müssen zugeben, dass sich Dart-Programme einfacher lesen und verstehen lassen als ihre Javascript-Pendants. Dank der echten Objektorientierung sind zudem größere und besser wartbare Webanwendungen möglich.

Eine einzige Sprache für Client und Server – das klingt zudem verlockend: Webprogrammierer bräuchten nicht ständig zwischen Javascript und beispielsweise PHP zu wechseln. Selbst wer nicht aus dem Java-Lager kommt, schafft schnell den Um- und Einstieg. Schließlich ist die Sprache im Gegensatz zu Java offen organisiert, jeder Nutzer kann eigene Verbesserungsvorschläge einreichen. Zumindest bis jetzt. (mhu)

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