Open Source im professionellen Einsatz

Ausgezählt

Keines der fünf Tools ist im Test durchgefallen. Jedes besitzt seine Daseinsberechtigung – für welches sich der Anwender letztlich entscheidet, hängt von Vorlieben, seiner Arbeitsweise und von seinem Arbeitsgerät ab.

Auch wenn die Desktopintegration bei Project Hamster immer noch hakt, ist diese doch ein Vorteil – wenn sie denn funktioniert. Luft nach oben ist bei dem Gnome-Tool auch, wenn es darum geht, den Benutzer beim Erstellen von Rechnungen zu unterstützen. Dennoch reicht es für den Heimbedarf völlig aus.

Fanurio schlägt mehrere Fliegen mit einer Klappe und übernimmt auch die Buchhaltung. Die vielen hilfreichen Zusatzfunktionen und die Plattformunabhängigkeit trösten über die manchmal nicht ganz so geschmeidige Bedienung hinweg. Auch Anwender, die Wert auf kommerziellen Support legen oder die erfassten Zeiten an andere Mitarbeiter weitergeben wollen, werden hier fündig.

Punch entzückt Shellpuristen und empfiehlt sich vor allem Benutzern, die ohnehin den Taskmanager Todo.txt einsetzen. Das bodenständige Kommandozeilentool punktet mit großem Automatisierungspotenzial für Shellcracks.

Kimai überzeugt mit Teamfähigkeit, klarer Benutzerführung und seinem Funktionsumfang. Diese Zeiterfassung schwächelt nur dann, wenn es darum geht, vergessliche Benutzer zu unterstützen. Aus dem System heraus erstellte Rechnungen müssen die User außerdem fast immer von Hand nachbearbeiten.

Auch bei der Android-App Zeiterfassung gibt es noch Raum für Verbesserungen. Das Tool ist aber auch in der derzeitigen Version ein Segen für alle, die ständig den Arbeitsplatz wechseln oder nicht am Computer arbeiten. Die gelungene Zusammenarbeit mit Locale und Tasker hilft vergesslichen Zeitgenossen dabei, das Protokollieren auch an stressigen Tagen nicht zu versäumen.

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