Open Source im professionellen Einsatz

SEP Sesam

Mit SEP Sesam Version 4.x [9] ist es einfach, die manuellen Backups voll zu automatisierten. Nach der Installation erfolgen die Einstellungen in vier Schritten:

  • Aufnahme der Backupclients: Ich gebe den Hostnamen der Backupclients unter dem Menüpunkt »Komponenten | Topologie« ein.
  • NAS als Backupstorage einbinden: Ich lege einen neuen Datastore mit einem beliebigen Name an, wähle als Device-Server den Backupserver selbst und gebe den UNC-Pfad des NAS-Share an, zum Beispiel »\\192.168.1.100\sesam« . Als Laufwerksgruppe verwende ich wegen der Übersichtlichkeit den Namen des Datastore. Ich bestätige den Dialog mit »OK« und akzeptiere die Einstellungen der Watermarks.
  • Aufträge und Sicherungsgruppe: Im Menüpunkt »Aufträge | nach Clients« generiere ich für alle Backupclients einen neuen Auftrag und wähle über den Browser die lokalen Filesysteme aus. Auftragsname und Sicherungstyp ergeben sich automatisch. Unter »Aufträge | nach Gruppen« lege ich eine neue Gruppe an und füge ihr die angelegten Aufträge hinzu.
  • Zeitpläne: Auf der Management-Oberfläche lege ich unter »Zeitplanung | Zeitpläne« zwei Pläne an: einen vom Backuptyp »Full« zur wöchentlichen Ausführung der Vollsicherung, beispielsweise für Sonntage um 15:00 Uhr, den zweiten vom Typ »INC« zur inkrementellen Sicherung, beispielsweise von Montag bis Samstag um 20:00 Uhr. Die Zeitpläne füge ich abschließend zu der vorhin angelegten Sicherungsgruppe hinzu.

SEP Sesam kann den Admin täglich per Mail über den Status der nicht erfolgreichen Sicherungen benachrichtigen. Ich gebe dazu unter dem Menüpunkt »Konfiguration | E-Mail Einstellungen« passende Parameter an und aktiviere »sm_alarm« und »sm_disaster« über »Konfiguration | Schnittstellen« .

Der Bundesverdienstkreuz-Träger Georg Moosreiner ist Vorstand der SEP AG.

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