Kamera läuft
Schade ist allerdings, dass auch die Wikipedia-Sprungmarken, welche die Nutzer über das Inhaltsverzeichnis erreichen, verloren gehen. URLs wie beispielsweise »http://de.wikipedia.org/wiki/Sintel#Handlung«
ignoriert Popcorn gänzlich und zeigt als Konsequenz gar nichts an. Ein solches Feature fehlt also noch, da Anwender dann bei langen Artikeln den Abschnitt mit dem besten Fließtext auswählen könnten.
Nutzer dürfen auch direkt Videos von Youtube oder Vimeo verwenden und die entsprechende URL zum Film einbinden. Ein »video«
-Tag benötigen sie folglich nicht mehr. Es reicht ein einfacher »div«
-Container mit der ID, denn Popcorn schreibt den Code für die Einbettung automatisch dort hinein. So bleibt das Media-Toolkit flexibel und erlaubt auch Flash-Inhalte, die nach wie vor dominieren.
Popcorn-Maschine
Anwendern, die lieber nicht mit Quellcode und Editor hantieren, will der Popcorn Maker [4] unter die Arme greifen. Die Webapplikation ist zwar im frühen Alphastadium, aber durchaus schon benutzbar. Sie läuft auf jedem Betriebssystem im Browser Firefox.
Zunächst gilt es, einen Titel für das neue Projekt auszuwählen und die URL zu einem Film einzutragen. Danach entscheidet sich der Anwender für eines der Templates, an das die jeweils verfügbaren Bibliothekselemente geknüpft sind. Die Zeitleiste unter dem Video zeigt die Länge des Films in Stunden, Minuten und Sekunden. Die Box rechts daneben enthält die verfügbaren Elemente. Per Drag & Drop zieht der Anwender sie auf die Zeitleiste und der Popcorn Maker erstellt eine neue Spur. Weitere Bausteine wandern entweder in dieselbe Spur oder in eine neue.
Ein Doppelklick auf ein Element öffnet einen Dialog, in dem Nutzer Feinjustierungen vornehmen, also etwa die Länge sekundengenau bestimmen, einen Link oder eine Quelle eintragen und den Target-Container festlegen.
Über das kleine Icon mit der Diskette oben rechts geben Anwender den Quellcode des eigenen Projekts in der Javascript Object Notation (Json) oder im HTML-Format aus (siehe Abbildung 2). Per Copy & Paste wandert dieser dann in den eigenen Lieblingseditor. Eine Möglichkeit, den Quellcode herunterzuladen, fehlt derzeit ebenso wie eine Funktion, um eigene Projekte online zu speichern.
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