Open Source im professionellen Einsatz

Handy oder Emulator

Am besten lassen sich die Codebeispiele dieses Artikels auf einem Android-4.0-Gerät wie dem Galaxy Nexus testen. Wer den Emulator des SDK nutzen möchte, sollte ein paar Dinge beachten: Das Kalenderbeispiel benötigt ein Konto, doch normale Google-Accounts funktionieren nicht direkt im Emulator. Im Internet finden sich jedoch Anleitungen, wie man Konten über die Adresse »m.google.com« als Exchange-Konto hinzufügen kann [5]. Die neuen APIs für Wi-Fi Direct, Bluetooth und NFC (Android Beam) unterstützt der Emulator in der jetzigen Version nicht.

Android 4.0 bietet noch etliche weitere Neuerungen: Insgesamt kommen 90 neue Klassen hinzu und 192 Klassen haben sich geändert [6]. Google entwickelt Android in hoher Geschwindigkeit weiter und deckt immer mehr Anwendungsfälle ab. Gleichzeitig bleiben einschneidende Änderungen aus, was man als Zeichen einer zunehmenden Reife und Stabilisierung der APIs interpretieren kann. Entwickler haben jedenfalls die Wahl, ob sie mit den neuen APIs sofort innovative Apps bauen möchten oder erst auf eine weitere Verbreitung von Android-4.0-Geräten warten möchten. (mhu)

Der Autor

Markus Junginger ist Android-Entwickler der ersten Stunde und Gründer von http://greenrobot.de, einem Startup für Android-Applikationen.

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