Datenaustausch
Soll die App mit einem Gerät Daten austauschen, muss sie eine Verbindung aufbauen. Dieser Vorgang ist etwas umfangreich, dieser Artikel soll nur zeigen, wie er im Prinzip funktioniert: Das vorige Codebeispiel hat eine Liste von »WifiP2pDevice«
-Objekten erzeugt (Listing 5, Zeile 28). Wählt der Programmierer eines davon aus, kann er mit der darin enthaltenen Adresse ein »WifiP2pConfig«
-Objekt erzeugen, das er für die »connect()«
-Methode des »WifiP2pManager«
benötigt. Diese Methode löst einen weiteren Broadcast aus. Danach kann der »BroadcastReceiver«
prüfen, ob das Gerät die Verbindung erfolgreich aufgebaut hat. Genauer gesagt gründet Android eine Peer-to-Peer-Gruppe mit dem anderen Gerät oder erweitert sie um das Gerät.
Mit Hilfe des »WifiP2pManager«
und der Methode »requestConnectionInfo()«
kann das Programm dann Informationen über die Verbindung holen, die ihm über ein weiteres Callback-Interface und die Klasse »WifiP2pInfo«
zugestellt werden. Insbesondere die IP-Adresse des »Owners«
der Peer-to-Peer-Gruppe ist interessant. Sie erlaubt es schließlich, die übliche Socketverbindung aufzubauen. Die Verwaltung des Serversockets liegt vollständig in der Hand des Programmierers.
Fragmente
Eine bedeutsame Änderung für die Gestaltung von Apps sind die so genannten Fragmente, die bereits Android 3 zur Unterstützung von Tablets eingeführt hatte. Fragmente dienen dazu, eine Applikation noch modularer aufzuteilen. Neben den Activities steht somit ein weiterer grundlegender Baustein für den Applikationsentwickler zur Verfügung.
Der Vorteil von Fragmenten liegt in ihrer Wiederverwendbarkeit in mehreren Activities. Beispielsweise kann ein Entwickler zwei Fragmente in einer Activity anordnen, wenn der Screen groß genug ist – etwa auf einem Tablet oder dem Google TV. Sie lassen sich aber auch in zwei getrennten Activities benutzen, wenn es sich um ein kleineres Smartphone handelt.
Dieses Vorgehen findet oft bei Listendarstellungen Anwendung, die im zweiten Schritt zu einem ausgewählten Listeneintrag Details darstellen. Mittels Fragmenten können sowohl Liste als auch Details gleichzeitig erscheinen, wenn das Gerät genug Platz bietet (Abbildung 4). Zwar sind Fragmente keine Neuerung von Android 4.0, aber sie werden bedeutsamer, da sie jetzt erstmals Tablets und Smartphones gleichzeitig adressieren. Daher seien sie jedem App-Entwickler ans Herz gelegt [4].
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