Der Startbildschirm
Nach dem Entsperren des Geräts landet man wie gewohnt auf dem Startbildschirm, dem Homescreen. Hier zeigt sich Android 4.0 wie seine Vorgänger, einzig die drei Tasten für Home, Zurück und die aktiven Apps sind neu auf dem Display. Sie erscheinen nur, wenn das Smartphone nicht über Hardwaretasten für diese Funktionen verfügt. Der Startbildschirm macht eine weitere Neuerung von Android 4.0 öffentlich: Apps lassen sich nun zu Stacks bündeln, sodass der Homescreen deutlich mehr Platz für eigene Favoriten bietet.
Die Anzahl der Homescreens bleibt bei fünf Stück. Nervig ist, dass sich die Google-Suche, die sich oben auf allen fünf Bildschirmen breitmacht, nicht entfernen lässt. Dafür lassen sich Widgets nun in der Größe anpassen, was bei einer Auflösung von 1280 mal 720 Pixeln wie beim Galaxy Nexus ganz praktisch ist. Honeycomb-Nutzern ist dieses Feature schon länger bekannt.
Wer das Apps-Symbol in der Mitte betätigt, startet den so genannten All-Apps-Launcher (Abbildung 3). Wie bei Honeycomb gibt es hier je einen Tab für die Widgets und die Apps. Aus dem Launcher heraus lassen sich die Apps nicht nur wie bisher auf den Homescreen verschieben oder neu anordnen, sondern auch löschen oder deaktivieren. Auch Informationen zu einer installierten App bekommt man aus dem Launcher heraus via Drag&Drop.
Benutzerfreundlich
Ice Cream Sandwich ist übersichtlicher geworden und lässt sich an vielen Stellen deutlich einfacher bedienen. Das beginnt bei den Menü-Einträgen und zieht sich über die Systemeinstellungen bis hin zur Rechtschreibprüfung und Sprachsteuerung. Während sich Apple-Nutzer mit der einzigen großen Neuerung Siri verquatschen, bringt Ice Cream Sandwich eine deutlich verbesserte Spracherkennung mit. Die Steuerung durch Sprache müssen Android-4.0-Benutzer nicht explizit aktivieren, sie dürfen zum Beispiel beim Schreiben einer SMS einfach drauflosplappern (Abbildung 4). Wie bei Google üblich funktioniert das in praktisch allen Sprachen. Ein Limit bei der Sprachsteuerung gibt es nicht, Romanautoren können theoretisch ihren kompletten Erguss via Diktierfunktion auffangen.
Die Rechtschreibprüfung verfügt neu über eine Sofortkontrolle und ein benutzerspezifisches Wörterbuch. Auch das Keyboard hat Google überarbeitet und ihm einen verbesserten Support für Copy&Paste sowie eine Drag&Drop-Funktion für markierte Wörter verpasst. Die meisten Hersteller setzen bei der Tastatur allerdings auf eigene Lösungen, sodass diese Änderungen vermutlich nicht bei allen Gerätemodellen zum Einsatz kommen. Google hat alle Menüs auf Stimmigkeit und Benutzerfreundlichkeit hin überprüft und optimiert. Ähnliche Einträge befinden sich nun bei allen Apps an der gleichen Stelle und heißen gleich.
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