Open Source im professionellen Einsatz

Ausblick

Wer die Werbung in Browser und Apps leid ist, verschiedenen Apps dubiose und funktionsirrelevante Berechtigungen entziehen oder eben nur die Apps, die er wirklich braucht, installiert haben will, der kommt nicht um Custom-ROMs herum – außer er greift tief in die Tasche und kauft ein Original-Nexus.

Welches Custom-ROM es wird, entscheiden die persönlichen Bedürfnisse bei Optik, Usability oder Aktualität. Ein guter Anlaufpunkt, um sich über verschiedene Custom-ROMs kundig zu machen, ist das Forum von XDA-Developers [11]. Natürlich arbeiten auch die freien Alternativen eifrig daran, ICS auf verschiedene Geräte zu bringen. Miui lässt sich wie gewohnt nicht in die Karten schauen, während Cyanogen den Sourcecode für das Nexus S zur Verfügung stellt, aus dem Mutige selber kompilieren können. Als Termin für die ersten funktionsfähigen Builds von Cyanogenmod 9 geben die Entwickler zwei Monate nach Veröffentlichung des Sourcecode durch Google [12] an. Das hieße dann Januar 2012 [13].

Wer Besitzer eines so genannten Legacy-Device ist, muss sich etwas in Geduld üben, um Ice Cream Sandwich in funktionierender Form sein Eigen zu nennen. Tröstlich dabei mag sein, dass er, will er sich nur auf die Hersteller verlassen, vermutlich noch nicht einmal in den Genuss von Gingerbread käme. Bis dahin helfen die heute schon verfügbaren, auf Android 2.x basierenden ROMs dabei, dem Smartphone Beine zu machen.

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Alle Screenshots aus dem Artikel und dazu einige mehr von den freien ROMs und Rooting-Apps aus dem Artikel finden sich auf der DELUG-DVD.

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