Open Source im professionellen Einsatz

Auf den Punkt gebracht

Leserbriefe

Haben Sie Anregungen, Statements oder Kommentare? Dann schreiben Sie an redaktion@linux-magazin.de. Die Redaktion behält es sich vor, die Zuschriften und Leserbriefe zu kürzen. Sie veröffentlicht alle Beiträge mit Namen, sofern der Autor nicht ausdrücklich Anonymität wünscht.

Nagios lebt

11/11, S. 6: Ich lese in den News des Linux-Magazins, dass Sie Icinga als Nagios-Nachfolger bezeichnen. Das ist falsch! Nagios befindet sich in aktiver Entwicklung. Gerade ist die Nagios World Conference in den USA zu Ende gegangen. Dort wurden viele Neuerungen rund um Nagios XI und Nagios Core vorgestellt.

Daher finde ich es nicht fair, wenn Sie bei Icinga von einem Nachfolger sprechen, denn Nagios ist nicht tot. Vielmehr ist Icinga ein Fork von Nagios, nicht mehr und nicht weniger.

Christian Mies, per E-Mail

Summa cum laude

11/11, S. 85: Mit großem Interesse habe ich den Beitrag über vier Literaturverwaltungen gelesen. Bei uns an der Universität Kassel entstand die Software Bibsonomy http://www.bibsonomy.org . Sie ist Open Source und hat inzwischen über 500  000 aktive Nutzer.

Sie bietet Social Bookmarking und Literaturverwaltung in einem. Daneben importiert sie Daten aus vielen wissenschaftlichen Datenbanken. Der Anwender kann mit der Software Literaturlisten online teilen oder auf Internetseiten publizieren. Ein Beispiel für eine solche Publikationsliste ist unter http://www.kde.cs.uni-kassel.de/pub zu finden.

An der Unibibliothek in Kassel haben wir zudem das Bibsonomy-Derivat PUMA als Online-Service für Studenten und Wissenschaftler entwickelt: Forscher können damit ihre Publikationen auf dem Dokumentenserver veröffentlichen. Dissertationen, Tagungsbände und vieles mehr ist somit im Open-Access-Modell verfügbar und auch bei Google Scholar sichtbar.

Stefan Drößler, per E-Mail

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