Open Source im professionellen Einsatz

Muschel

Virsh kennt auch einen interaktiven Modus. Den betritt automatisch, wer Parameter weglässt wie bei »virsh -c quemu///system« . Dort darf er angehängte Befehle ausführen, etwa »list --all« . Ein »quit« kehrt zur Shell zurück. Auf Wunsch wechselt

virsh -c qemu:///system console debian

zu der Konsole einer laufenden virtuellen Maschine.

Fazit

Die Syntax von »virsh« ist gewöhnungsbedürftig. Nach kurzer Probezeit lässt sich das Werkzeug jedoch einfach in eigene Bash-Skripte integrieren. Ein kurzer Statusbericht über alle laufenden Systeme verlangt zudem nur eine Zeile, die schneller abgesetzt ist, als man sich im Virt-Manager zur Statistik durchgeklickt hat. Virsh kennt noch mehr Befehle (Tabelle 2) und Aktionen (siehe Kasten "Alles Top!"). Eine erste Übersicht zeigt »virsh help« , eine lückenhafte Referenz wartet unter [3].

Infos

  1. Libvirt-Projekt: http://libvirt.org
  2. Informationen zu den URIs: http://libvirt.org/drivers.html
  3. Virsh-Befehelsreferenz: http://libvirt.org/virshcmdref.html
  4. Virt-top: http://people.redhat.com/~rjones/virt-top/

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