Open Source im professionellen Einsatz

Verfolger wird zum Verfolgten

In Anbetracht der damaligen Kenntnisse und für die vor 15 Jahren üblichen Netzwerke haben die Erfinder von IPv6 viel Kluges geleistet. Die Betriebssysteme und die Verwaltung der Netze im IPv4-Bereich haben sich aber in den letzten anderthalb Jahrzehnten weiterentwickelt, IPv6 dagegen kaum: Die Autokonfiguration dient nur zur Konfiguration der IP-Adresse – und bei entsprechend aktuellen Clients zur Vergabe des DNS-Servers. Für alle anderen Informationen bedarf es weiterhin eines DHCP-Servers.

DNS und Firewalls gewinnen an Bedeutung und ohne IPsec erhöht IPv6 auch die Sicherheit in einem Unternehmensnetz nicht. Im Gegenteil: In vielen Fällen kommt es deutlich stärker auf die Aufmerksamkeit des Administrators an, ob seine Clients geschützt oder weltweit erreichbar sind.

Der Autor

Ralf Spenneberg arbeitet als freier Unix-Linux-Trainer, Berater und Autor. Mit seinem Unternehmen Open Source Training Ralf Spenneberg führt er Schulungen und Beratungen durch. In diesen Tagen erscheint sein Buch "Linux-Firewalls: Sicherheit für Linux-Server und -Netzwerke mit IPv4 und IPv6".

Diesen Artikel als PDF kaufen

Express-Kauf als PDF

Umfang: 5 Heftseiten

Preis € 0,99
(inkl. 19% MwSt.)

Als digitales Abo

Als PDF im Abo bestellen

comments powered by Disqus

Ausgabe 07/2013

Preis € 6,40

Insecurity Bulletin

Insecurity Bulletin

Im Insecurity Bulletin widmet sich Mark Vogelsberger aktuellen Sicherheitslücken sowie Hintergründen und Security-Grundlagen. mehr...

Linux-Magazin auf Facebook