Open Source im professionellen Einsatz

Sportlich

Den Nutzern älterer und schwachbrüstiger Hardware dürfte neben der erforderlichen 3-D-Beschleunigung vielleicht auch der Aufwand für die 15 aufgebohrten Installer einen Strich durch die Rechnung machen. Die Nebenwirkungen der Änderungen bewirken einen deutlich gewachsenen Speicherbedarf des Installers, der dann eventuell mit 512 MByte nicht mehr ausreichend zu decken ist. Die Empfehlung lautet auf 1 GByte Hauptspeicher. Die Entwickler wollen gemäß der Bugliste [2] dem Installer bis zur Release von Fedora 16 aber eine Diät verordnen.

Neues wagen

Die Fedora-Version 15 lebt vom Umstieg auf Gnome 3, der gewöhnungsbedürftig ist. Tastenkürzel, unter »Systemeinstellungen | Tastatur« zu finden und selbst anlegbar, sind andererseits beim Anfreunden hilfreich und machen – einmal gelernt – die Bedienung des Desktops oft erfrischend einfach. Für den Sprung ins kalte Wasser, den Systemd noch eine Spur waghalsiger macht, wirkt Fedora 15 [3] gelungen, der aktuelle Paketbestand tut dazu ein Übriges.

Viermal Fedora 15

Exklusiv auf der DVD des Linux-Magazins findet sich eine Spezialausgabe von Fedora 15. Sie besteht aus vier verschiedenen Versionen. Zur Auswahl auf dem Bootscreen stehen die Gnome-3.0- und die KDE-Variante als Livesysteme, jeweils in der x86- und x64-Architektur. Als Besonderheit enthalten die Systeme das neue, noch nicht in den offiziellen Repositories verfügbare Libre Office in Version 3.4.1.

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