Open Source im professionellen Einsatz

Ausblick

Da nur sehr wenige aktuelle DSL-Router IPv6 unterstützen, müssen die Provider vor der flächendeckenden Einführung von IPv6 die Endgeräte bei den Kunden austauschen. Das ist mit Kosten verbunden, die der Endkunde nicht zu tragen bereit sein wird. Daher werden die Provider diesen Austausch möglichst lange hinauszögern.

Dies führt dazu, dass viele ISPs den administrativen Aufwand scheuen, ihre Dienste zusätzlich über IPv6 anzubieten. Trotz des erfolgreichen IPv6-Day im Juni, an dem viele Anbieter ihren Service für einen Tag zusätzlich über IPv6 anboten, stellten prominente Teilnehmer wie Facebook, Google und Youtube ihren Dualstack-Betrieb aktuell wieder ein.

Fazit

So lange die großen Dienstleister ihr Angebot nicht per IPv6 ins Netz stellen, ist dieses Protokoll relativ uninteressant. Bis sich das ändert, werden die DSL-Provider wahrscheinlich auch hierzulande beginnen private IPv4-Adressen zu verteilen. E-Plus und Base bedienen sich dieser Praxis bereits seit Jahren für ihre GPRS- und UMTS-Zugänge.

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