Leserbriefe
06/11, S. 50: Zum Artikel über verschlüsselte Dateisysteme: Meine eigenen Messungen von Verschlüsselungsverfahren (DM-Crypt und Ecryptfs) und Dateisystemen (Ext 4 und Btrfs mit/ohne Komprimierung) auf einer C300-SSD von Crucial kommen zu anderen Ergebnissen. Vor allem der Vergleich von Ecryptfs und DM-Crypt fällt gegenteilig aus: Bei meinen Tests war Ecryptfs häufig langsamer als DM-Crypt (Abbildung 1).
Die Ergebnisse meiner Messungen beim Kompilieren des Kernels und beim Benchmark Bonnie++ sind in [http://www.mayrhofer.eu.org/ssd-linux-benchmark] zu finden, inklusive der vollen Ausgaben von Bonnie++. Es würde mich interessieren, ob die Autoren eine Erklärung für die Diskrepanz haben und wie ich vielleicht mit Ecryptfs bessere Performance erzielen könnte.
Rene Mayrhofer, per E-Mail
Das ist interessant, ich habe die im Artikel beschriebenen Messungen selbst vorgenommen und mehrfach kontrolliert. Mir ist die erheblich bessere Performance von Ecryptfs aufgefallen. Zu den Unterschieden habe ich eine Vermutung: Kann es sein, dass Ihnen bei Ihren Tar-Befehlen (die ja recht CPU-lastig sind) die Systemauslastung des Crypto-FS in die Quere kam? Diese differierte bei meinen Messreihen stark und war bei Ecryptfs mit um 90 Prozent sogar sehr hoch. Die hohe CPU-Last sei bei Ecryptfs häufig ein Showstopper, meint auch ein anderer von mir befragter Spezialist. (mfe)
06/11, S. 3: Mit großer Freude habe ich Ihr Editorial zur immer spärlicher werdenden Dokumentation gelesen. Ein weiteres wunderbares Beispiel ist Grub 2. Der Bootloader nähert sich immer mehr einer fertigen Release (aktuell 1.99rc2), aber die Dokumentation bewegt sich auf einer sehr rudimentären Ebene.
Bernhard Treutwein, per E-Mail
Umfang: 1 Heftseiten
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