Manchen mögen's privat
Die beiden Softwarehoster Gitorius (Abbildung 5, [9]) und Bitbucket (Abbildung 6, [10]) können beim Leistungsumfang der Plattform mit den beiden Großen nicht ganz mithalten: Gitorius bietet Entwicklern lediglich ein Wiki und öffentliche Git-Repositories samt Sourcecode-Browser. Dafür steht die Gitorius-Software selbst unter der AGPL 3.
Anleitungen für die Installation unter Red Hat, Gentoo, Debian und Ubuntu stehen bereit [11]. Bitbucket bietet kostenlose, nicht öffentliche Mercurial-Repositories für bis zu fünf Anwender an. Bei Open-Source-Projekten fällt die Beschränkung der Anwenderzahl weg.
Ein Upgrade auf zehn User kostet 10 Dollar pro Monat, für 80 Dollar gibt es private Repositories für beliebig viele Anwender. Besonders positiv: Bereits für die kostenlosen Angebote gelten auf Bitbucket.org keine Speicherplatzbeschränkungen mehr.
Es gibt einen leistungsfähigen Bugtracker, ein Wiki und einen Quellcode-Browser, der auch die Revsionshistorie grafisch aufbereitet. Erwähnenswert ist noch, dass Bitbucket die von vielen Usern geschätzte Mercurial Patch Queue unterstützt.
Online-Speicherplatz für jeden Desktop
Wer viel unterwegs ist, vergisst es schnell mal, eine auf der Reise benötigte Datei aufs Notebook zu kopieren. Praktischer ist es daher, die Dateien gleich auf einem Cloudstorage zu speichern.
Weltweiten Zugriff auf Dateien bieten die Clouddienste Strato Hidrive [12], der unter Linux, Mac OS X und Windows ohne proprietäre Software nutzbar ist, Dropbox [13], das bis zu 2 GByte Plattenplatz kostenlos bereitstellt, sowie Ubuntu One [14], dessen maximal 2 GByte Ubuntu frei Haus mitliefert. Besser als Vertrauen ist bei Online-Speicherplatz stets eine Verschlüsselung mit Truecrypt [15] oder Encfs [16].
Da beide mit Dateien auf nahezu beliebigen Dateisystemen zurechtkommen [17], funktionieren sie auch mit allen Onlinestorage-Diensten. Doch bergen Auswahl und Konfiguration der Cryptosoftware einige Tücken: Die Rechner ohne Truecrypt-Software und vor allem das von den Diensten angebotene Webfrontend bleiben draußen – aus dem Internetcafé wird's schwierig.
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