Kosten für Amazons Cloud
Die Grundkosten richten sich zunächst nach dem Instanztyp, dabei unterscheidet der Anbieter nach Linux oder Windows. Der Preis der Amazon-EC2-VMs berechnet sich nach deren Laufzeit. Das fängt bei 8,5 US-Cent pro Stunde an und reicht bei extremen Konfigurationen bis zu 2,10 Dollar pro Stunde und VM.
Für EBS-Volumina fallen Kosten je nach Speicherbelegung und Datendurchsatz an. Pro GByte macht das 10 Cent, jeweils eine Million I/O-Zugriffe kosten ebenfalls 10 Cent. Im Objektspeicher S3 kosten neben Speicherplatz und Durchsatz auch die Zugriffe extra. Die Kosten sind gestaffelt und beginnen bei 3,7 US-Cent pro GByte Speichervolumen und 8 Cent pro GByte Transfervolumen. Dazu addieren sich die Zugriffskosten: 1 Cent pro 100 Requests wie »PUT«
, »COPY«
, »POST«
und 1 Cent pro 10 000 »GET«
-Requests. »DELETE«
-Requests sind kostenfrei.
VMware
VMware
+ Umfangreiche Erweiterungen
+ 3rd-Party-Tools
+ Automigration und Autoskalierung
+ Fehlertoleranz mit Hot-Standby
+ Hoher Verbreitungsgrad
- Vendor-Lock-in
- Anschaffungskosten
- Features stark preisabhängig
- Keine Public-Cloud-Anbindung
VMwares Vsphere-Familie [5] gilt, spätestens seit in Version 4 die lastabhängige Migration von Maschinen Einzug hielt, als erstes Cloud-Betriebssystem. Die Sphäre schaltet dynamisch Hosts aus oder an und verteilt die gesamte Last automatisch nach Adminvorgaben auf mehrere physische Maschinen. Gerade Admins in Umgebungen mit stark schwankenden Auslastungen schätzen dies.
VMware setzt mit ESXi voll auf den eigenen Hypervisor, der in einer Basisversion kostenfrei ist. Wer mehrere ESXi-Server sinnvoll betreiben will, braucht allerdings eine Vcenter-Verwaltungsinstanz und eine Oracle- oder MS-SQL-Datenbank. Kunden bauen mit dem Vcenter große virtuelle Infrastrukturen auf, inklusive Netzwerk- und Storage-Management und hohem Funktionsumfang.
Mit VMware gebaute virtuelle Maschinen sind persistent. Sie erhalten ein Festplattenimage, das erst beim Löschen der VM entfernt wird. Nach dem Beenden einer virtuellen Maschine bleibt diese erhalten, bis der Admin sie löscht.
Die Authentifizierung an Vcenter erfolgt entweder durch lokal gepflegte Benutzer und Gruppen oder über die Verbindung mit einer Windows-Domäne. Sollte der Vcenter-Server ausfallen, funktionieren die virtuellen Maschinen auf den ESXi-Servern wie gewohnt weiter, nur lassen sie sich nicht mehr zentral verwalten und erweiterte Funktionen wie das lastabhängige automatische Migrieren von Host zu Host führt die Sphäre nicht mehr aus. Ein Vcenter sollte daher immer redundant vorhanden sein.
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