Open Source im professionellen Einsatz

Sichtflug

Das täglich wachsende Angebot an einfach zu nutzenden Cloud-Dienstleistungen verschleiert jedoch den Blick auf die Komplexität. Dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnoloie (BSI) ist per se daran gelegen, dass der deutsche Mittelstand keinen Blindflug in die Cloud macht. Mit dem im Mai fertiggestellten Eckpunktepapier Cloud Computing [6] will das BSI die Grundlage für die Zusammenarbeit von Cloud-Anbietern und -Anwendern schaffen. Unternehmen und Behörden sollen damit auch Empfehlungen zur Absicherung von Cloudservices erarbeiten können.

Schnittstellen

Dokumentierte Schnittstellen, das Verbleiben der in die Cloud geschickten Daten in eigenem Besitz und keine Hindernisse beim Ausstieg aus dem Cloudbetrieb rechnet Andreas Weiss (Abbildung 2) zu den Basics: "Wenn erst bei Vertragsende auffällt, dass für die Rückübertragung der Daten einige Zehntausend Euro anfallen, ist das für manche kleine Firma schon existenzbedrohend."

Abbildung 2: Andreas Weiss von Eurocloud sieht freie Standards als Motor für die Cloud.

Dass bei diesen Fragen der eine oder andere Mittelständler zurückzuckt, ist für Weiss nachvollziehbar. Wer einen Service betreibt, der laufen muss, der fühle sich eventuell sicherer, wenn er bei Problemen am Wochenende den eigenen Admin alarmieren kann und nicht dem Servicevertrag mit Dritten unterliegt.

Die auch durch das deutsche Recht bedingten Fragen beim Cloud Computing (siehe Strategien-Artikel auf Seite 30) rufen auch Anbieter auf den Plan, die dafür dem lokalen Markt gerecht werdende Lösungen anbieten.

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