Open Source im professionellen Einsatz

Gabelwege

Die eigenwillige Führung von SQL-Ledger bot schon mehrmals Anlass für Forks. Beispielsweise gründete der Entwickler Chris Travers nach Meinungsverschiedenheiten mit Simader über Security-Fixes einen Fork namens Ledger SMB [18]. Er veröffentlichte ein englischsprachiges Handbuch [19] unter der GPL, das sicher auch SQL-Ledger-Anwender hilfreich finden können.

Auch deutschsprachige Entwickler trennten sich 2002 von dem Urprojekt. Sie führen die Codebasis unter dem neuen Projekt Lx-Office [20] in eigener Version weiter. Die Projektseite beschreibt den Unterschied in erster Linie mit einer Anpassung an den deutschen Markt.

Fazit: Der Artikel zeigt anhand von konkreten Benutzern, dass das Einführen und Betreiben freier betrieblicher Standardsoftware nicht komplizierter vonstattengeht als bei von proprietären Anbietern geschriebener. Open Source eignet sich offenbar bestens für ERP und Fibu, ist also gut für die Kasse. Was Anwender gewinnen, unterscheidet sich nicht von anderer freier Software: Unabhängigkeit und Lizenzkostenfreiheit. (jk)

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