Open Source im professionellen Einsatz

Fazit

Wer eine professionelle und sichere Malware-Bekämpfung sucht, kommt derzeit an den proprietären Antivirenprogrammen nicht vorbei. Die Live-CDs von Avira, F-Secure und Kaspersky überzeugten im Test und beweisen, dass weniger manchmal mehr ist. Die Hersteller beschränken sich bei der Software-Auswahl auf ihre eigenen Virenscanner und bauen einfache, aber funktionale GUIs drum rum.

Trinity glänzt mit zahlreichen Extras, leistet aber dank Clam AV & Co. keine guten Dienste beim Aufspüren von Unholden und Entfernen infizierter Dateien. Daher landet die Open-Source-Live-CD nur auf dem letzten Platz. Auch das Desaster um die fehleranfällige Clam-AV-Version, die im Test glücklicherweise nur eine virtuelle Maschine in Gefahr brachte, dürfte nicht zu einem großen Vertrauensvorsprung beitragen. Grundsätzlich gefällt die Dreieinigkeit wegen ihrer Funktionsvielfalt dennoch.

Im Ernstfall sollten Admins auf eine der kostenlosen proprietären Lösungen zurückgreifen. Antivir Rescue System, Rescue CD und Rescue Disk sind wegen der enthaltenen Virenscanner zwar per Lizenz nur eingeschränkt kopierbar, finden und entfernen aber zuverlässig alle versteckten Störenfriede, die Windows-Admins plagen.

Der Autor

Norbert Graf ist als Systemtechniker und IT-Berater in München tätig. Zu seinen Arbeitsbereichen zählen die Administration von heterogenen Serverfarmen und Netzwerklösungen.

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