Open Source im professionellen Einsatz
Linux-Magazin 03/2011
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Office im Web 2.0

Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentationen sind durchgehend kompatibel mit Open Office. Auch Microsoft Office und die PDF-Ausgabe sind Optionen. Anwender können mit der Office-Anwendung Dokumente gemeinsam nutzen, präsentieren, publizieren und Überarbeitungen in der Gruppe vornehmen. Dabei sammelt das Onlinepaket Pluspunkte. Das Publizieren von Beiträgen für soziale Netzwerke und Blogs geht ebenfalls einfach von der Hand, wahlweise mit den vom Programm ausgegebenen Codeschnipseln oder über Verlinkung.

Ticketzentrale

Die OTRS Group bietet seit Kurzem ihr Ticketsystem OTRS on Demand an [6]. Die Lösung gilt als Feature-komplett und verspricht auf kundenseitige Hardware ebenso zu verzichten wie auf eine Software-Installation (Abbildung 5). Wer später auf eine lokale Installation zurückgehen will, nutzt den Pack-and-go-Service und holt sich seine Anwendung und Daten zur lokalen Installation zurück.

Abbildung 5: Agent on Demand: Die OTRS-Oberfläche bietet Zugriff auf die Funktionen des Ticketsystems.

Im Vergleich zu den ohne großes Know-how beherrschbaren Office-Anwendungen bleibt der Betrieb von OTRS trotz Einrichtungsassistent eher eine Sache für Admins. Wer ein Ticketsystem für seine IT betreibt, sollte wissen, was er tut. Mit vorbereiteten Geschäftsszenarien versucht der Anbieter zu helfen. Interner IT-Support, Security Advisor, Rettungsleitstelle und Clubmanagement sind einige vorgefertigte Setups.

Die Bezahlung richtet sich nach der Anzahl der so genannten Agenten, bis zu fünf kosten 100 US-Dollar im Monat. Die obere Grenze hat die OTRS Group bei 100 simultan arbeitenden Agenten beziehungsweise Nutzern gezogen, die dann mit 1500 US-Dollar zu Buche schlägt. Ab diesem Umfang sei eine Pro-Nutzer-Zahlweise nicht mehr effizient.

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