Open Source im professionellen Einsatz

Die Leistung stimmt

Obwohl die Launchpad-Software beim Deployment wenig Rücksicht auf den Einsatz außerhalb der Canonical-Server nimmt, kann sich ein Arrangement mit den damit einhergehenden Schwierigkeiten lohnen: Launchpad geht ein gutes Stück über den Leistungsumfang von Fusionforge hinaus.

Unter den Features, die für den Erfolg als Plattform der Ubuntu-Entwickler verantwortlich sind, finden sich durchaus einige Besonderheiten. Dazu zählt die Fähigkeit des Bugtrackers, zu den Bugreports anderer Launchpad-Projekte oder sogar Trac- oder Bugzilla-Projekten zu verlinken (Abbildung 9).

Abbildung 9: Nicht nur Distributoren nützt es, dass der Launchpad-Bugtracker zu den Bugreports anderer Projekte verlinkt – sogar wenn diese andere Systeme wie Trac oder Bugzilla einsetzen.

Wie Bugzilla lässt er sich über ein Mail-Interface bedienen. Einzigartig ist auch, dass die Versionsverwaltung Bazaar mit der Option »--fixes lp:Bugnummer« Bugs schließt. Umgekehrt dürfen Einträge im Bugtracker auf Branches in der Versionsverwaltung verweisen.

Kforge

Neue Projekte lassen sich in den für öffentliches Hosting ausgelegten Sourceforge-Forks und in Launchpad einfach über die Weboberfläche registrieren. Bei Trac dagegen muss der Administrator hierfür jedes Mal das Konsolenwerkzeug »trac-admin« starten. Abhilfe schafft Kforge, das mehrere Trac-Instanzen unter einem GUI mit Single-Sign-on verknüpft und für ein automatisches Deployment von Trac-Umgebungen inklusive SVN-, Mercurial- oder Git-Repository sorgt.

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