Lizenzbedingungen für Mobile-App-Entwickler
Vorwärts ins Mittelalter
Fred Andresen
Entwickler für I-Phone, Android und andere Smartphones kommen um die Nutzung der Hersteller-SDKs nicht herum. Die Lizenzbedingungen erinnern dabei manchmal eher an Knebelverträge des Mittelalters. Und so sehen sie aus!
Gute Zeiten für Programmierer, könnte meinen, wer die rasant wachsende Zahl der Smartphone-Nutzer sieht und den Bedarf an Applikationen dafür. Zusammen mit den Telefonen veröffentlichen die Hersteller das passende Entwickler-Kit. Je mehr Kunden einen Gerätetyp kaufen, desto größer der Bedarf an Apps und umso mehr Programmierer sind nötig, den Hunger zu stillen.
Monopoly
Der Markt, auf dem diese Software landet, entspricht allerdings nicht ganz dem herkömmlichen Modell von Angebot und Nachfrage, das die Wirtschaftskunde lehrt. Beim neuen, zentralisierten Konstrukt hat sich einer zwischen den Anbieter und die Nachfrager gedrängt, und der bündelt, vermittelt, makelt, hält eine Plattform für den Austausch vor und bestimmt auf die eine oder andere Weise, was sein darf und was nicht.
Ob dieses Vermittlungsmonopol auf den App-Marktplätzen zulässig ist, darüber lässt sich streiten. Neben Apple und Googles Android versucht Palm mit dem Web OS den Mobilfunkmarkt zu erobern, seit Neuestem unter den Fittichen von Hewlett-Packard. Microsoft entsendet Windows Mobile und Blackberry-Hersteller RIM redet ebenfalls ein gewichtiges Wörtchen mit.
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