Open Source im professionellen Einsatz

Best Practice

Beim Einsatz von Round-Robin-DNS ist es empfehlenswert, die DNS-TTL nicht auf 0 zu setzen. Vielmehr sollte eine Entkopplung durch den DNS-Cache des Clients mit einer DNS-TTL von etwa einer Minute dafür sorgen, dass die bestehende Infrastruktur nicht durch eine massiv erhöhte Last in die Bredouille kommt.

Virenscans sollten direkt auf denselben Zarafa-Systemen laufen, da sich so auch die Last der CPU-intensiven Applikationen auf mehrere Systeme verteilt, und kein zentraler MTA mit eventuell zu wenig Ressourcen Mails sequenziell abarbeiten muss. In jedem Fall empfiehlt sich das Abfragen des Directorys zum Lookup von E-Mail-Addressen aus dem verwendeten Verzeichnisdienst durch den MTA, damit der jeweilige Zarafa-Server direkt per »relay-transport« die korrekte Mail erthält. (mfe)

Infos

[1] Zarafa: [http://www.zarafa.com]

[2] Open AIS Standards Based ClusterFramework: [http://openais.org]

[3] Heartbeat: [http://www.linux-ha.org]

[4] Pacemaker: [http://www.clusterlabs.org]

Der Autor

Michael Kromer, zu finden unter [http://medozas.de], ist Senior IT Consultant und Linux Engineer bei der Millenux GmbH in München. Er entwickelt an diversen Open-Source-Projekten mit, zum Beispiel dem Linux-Kernel, Open NX, Asterisk, Virtualbox und ISC Bind. Seine privaten Leidenschaften sind Open Suse, wo er "Member" ist, und Virtualisierungstechnologien.

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