Open Source im professionellen Einsatz

Open Nebula

Wie Eucalyptus ist auch der offene Nebel [5] für die private Wolke geschaffen und in den Repositorys von Ubuntu enthalten. Ein »aptitude install opennebula opennebula-node« installiert Server und Client. Nach ein wenig Konfigurationsarbeit rund um den Account »oneadmin« verwaltet der nebulöse Server seine Images in »/var/lib/one/images«. Aufrufe wie »onehost create« oder »onevm submit« erstellen, konfigurieren und starten virtuelle Xen-, KVM-, VMware- oder Amazon-Instanzen. Open Nebula unterstützt die Libvirt [6], laut der Webseite plant auch das Kernforschungszentrum Cern, die Daten seines LHC damit auszuwerten.

Red Hat RHEV

"Red Hat kauft Qumranet", lautete eine Schlagzeile 2008. Damit hatte der Enterprise-Linux-Anbieter endgültig den Schritt von Xen zu KVM vollzogen. 2009 kam dann die erste Version der umfangreichen Red Hat Enterprise Virtualization (Abbildung 3). Peinlich nur, dass die Admin-GUI Windows voraussetzt. Kein Wunder, dass Red Hat mit Nachdruck an einer Java-Version arbeitet. Wie bei allen Cloud-Tools muss der Admin auch hier mit einiger Einarbeitungszeit rechnen.

Abbildung 3: Red Hats Enterprise-Virtualisierung RHEV basiert auf Qumranets KVM-Software und kostet mit einigen RHEL-Lizenzen schnell 30 000 Euro.

Abbildung 3: Red Hats Enterprise-Virtualisierung RHEV basiert auf Qumranets KVM-Software und kostet mit einigen RHEL-Lizenzen schnell 30 000 Euro.

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