Open Source im professionellen Einsatz

Annäherung durch Patches

Patches sind in Version 3.0 des Debian-Source-Formats nun bereits vorgesehen. Vorher gab es für sie keinen definierten Pfad, sodass ihr automatisches Extrahieren ein Glücksspiel und manuelles Nacharbeiten erforderlich war. Nun liegen sie immer an der gleichen Stelle und sind somit leicht aus einem Debian-Source-Archiv herauszubasteln.

Entwickler können die Patches zum Beispiel in einem Online-Repository sammeln: Wenn per Mausklick im Netz all die Patches ersichtlich sind, die beispielsweise Ubuntu in seine Paketversion eingepflegt hat, sind sie leichter zu verwenden. Das gilt ebenso vice versa. (ake)

Der Autor

Debian-Entwickler Martin Loschwitz arbeitet als System Operator bei der Linbit GmbH in Wien.

Infos

[1] Interview von Steve McIntyre mit ITwire:[http://www.itwire.com/content/view/29541/1090/]

[2] Ankündigung Dpkg-Source 3.0: [http://lists.debian.org/debian-devel-announce/2009/11/msg00003.html]

[3] Dpatch: [http://man.he.net/man1/dpatch]

[4] Quilt: [http://savannah.nongnu.org/projects/quilt]

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