Open Source im professionellen Einsatz

Brotkrumen

Diese zeigt neben den Positionsmarkern, die Pinnwandnägeln nachempfunden sind, den Ort, die Fahrtrichtung, Geschwindigkeit und Uhrzeit eines GPS-Signals an. Rote Farbe steht dabei für Signale stehender, gelb für sich langsam bewegende Objekte, grün für Fahrzeuge, die schneller als 24 Kilometer pro Stunde unterwegs sind.

In der Menüleiste oben rechts erscheint der Zeitpunkt des letzten erhaltenen GPS-Events, ein Klick auf die Schaltfläche »Update« frischt die Ansicht mit den aktuellsten Daten auf. In einem Kalender kann der Benutzer Zeiträume auswählen, mit »Replay« vollzieht er gewählte Tracks im Detail nach. Automatische Up- dates der GPS-Signale sind möglich, in der Open-GTS-Standardeinstellung aber deaktiviert.

Die »Vehicle Group Map« aus dem Hauptmenü zeigt die letzten bekannten Positionen aller dem aktuell eingeloggten User zugeordneten Fahrzeuge an. In Abbildung 2 sind die beiden Autos des Demo- Accounts in Kalifornien unterwegs, einer im Süden Stocktons, einer in San Francisco. Auch die für die Fahrzeuge verwendeten Marker sind weitgehend frei konfigurierbar, Open GTS bringt dafür eigene Vorlagen mit.

Abbildung 2: Wo sind die beiden Firmenwagen gerade? In den Demodaten von Open GTS sind zwei Beispielfahrzeuge zu einer Fahrzeuggruppe kombiniert und dem Demoaccount zugeordnet.

Abbildung 2: Wo sind die beiden Firmenwagen gerade? In den Demodaten von Open GTS sind zwei Beispielfahrzeuge zu einer Fahrzeuggruppe kombiniert und dem Demoaccount zugeordnet.

Reporting

Die eingebaute Reporting Engine ist einfach strukturiert, aber flexibel. Vordefinierte Reports bieten Ereignislisten mit Details über Fahrten oder zusammenfassende Berichte. Darüber hinaus lassen sich eigene Reports bauen und die typischen GPS-Daten auswerten. Abbildung 3 zeigt eine Liste mit den Start-, Stopp-, Fahr- und Standzeiten eines Lieferwagens auf seiner morgendlichen Tour.

Abbildung 3: Ein typischer Report von Open GTS zeigt den Tagesablauf eines Lieferwagenfahrers im Zeitraffer: Anderthalb Stunden Fahrt, eine Viertelstunde ausladen, 30 Minuten Fahrt... Dank Reverse Geocoding löst Open GTS die vom GPS-Gerät gelieferten Koordinaten in Adressen auf und berechnet Strecken und Fahrtzeiten.

Abbildung 3: Ein typischer Report von Open GTS zeigt den Tagesablauf eines Lieferwagenfahrers im Zeitraffer: Anderthalb Stunden Fahrt, eine Viertelstunde ausladen, 30 Minuten Fahrt... Dank Reverse Geocoding löst Open GTS die vom GPS-Gerät gelieferten Koordinaten in Adressen auf und berechnet Strecken und Fahrtzeiten.

Im Bereich »Administration« des Webinterfaces stehen Tools zur Benutzer-, Gruppen und Account-Verwaltung zur Verfügung, ebenso lassen sich hier Fahrzeugdaten, Geozonen und deren Attribute anlegen und ändern. Abbildung 4 zeigt als Beispiel ein markiertes, rundes Gebiet in einer lateinamerikanischen Großstadt. Auch hier kommt Reverse Geocoding zum Einsatz, um der Zone eine oder mehrere Adressen zuzuordnen.

Abbildung 4: So genannte Geozonen oder Geofenced Areas dienen dazu, um zum Beispiel Ankunft im oder Abfahrt eines Fahrzeuges aus einem Zielgebiet erfassbar zu machen, hier in Rio de Janeiro.

Abbildung 4: So genannte Geozonen oder Geofenced Areas dienen dazu, um zum Beispiel Ankunft im oder Abfahrt eines Fahrzeuges aus einem Zielgebiet erfassbar zu machen, hier in Rio de Janeiro.

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