Open Source im professionellen Einsatz

Der, die oder das Chumby

Was wie ein Knautschball aussieht, ist in Wahrheit ein Linux-basiertes Bewegtbild-Ausgabegerät mit 3,5-Zoll-Touchscreen, zwei USB-Ports, 350-MHz-ARM, 64 MByte Arbeitsspeicher und 64 MByte Flashspeicher. Das scheinbar lautmalerisch oder auch haptisch benannte Gerät namens Chumby empfängt WLAN und merkt, wenn man es knetet. Der mutierte Basketball arbeitet mit quelloffener Software, erfreut sich einer vernarrten Community und ist für 200 Dollar beim kalifornischen Hersteller erhältlich [10].

Freier E-Book-Reader

Wenn Richard Stallman vor dem Gebrauch von E-Book-Readern warnt, meint er damit sicher die DRM-plombierten Geräte von Sony und Amazon. Es geht auch anders: Das Projekt Openinkpot arbeitet an einer freien Linux-Distribution, die sich schon in der Entwicklerversion für Release 0.2 sehen lassen kann. Als Hardwareplattform ist dazu der Reader Hanlin (Version 3) des japanischen Herstellers Jinke zu empfehlen, der auch mit Bebook- oder Ibook-Aufkleber über den Markt streunt. Dank E-Ink-Display und ARM-Prozessor läuft er mit einer Akkuladung drei Wochen durch, wie die Redaktion getestet hat [11]. Der 512-MByte-Festspeicher soll rund 400 Bücher fassen. Das Gerät ist mit der EAN 6928324100265 für rund 300 Euro über den deutschen Buchhandel zu beziehen (zum Beispiel über [12]).

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