Open Source im professionellen Einsatz

Platz 3: Richard M. Stallman

Maßgebliche Arbeit an Emacs, GCC und vielen Unix-Werkzeugen würden alleine einen Platz in dieser Liste rechtfertigen. Aber Richard M. Stallman formulierte und formalisierte die Ideale und Ziele einer ganzen Bewegung. Dabei treibt er seine tiefgründigen Beobachtungen genauso auf die Spitze wie seine Kompromisslosigkeit. Dennoch bleibt die von ihm entworfene General Public License (GPL) der Maßstab dafür, wie Entwickler, Vermarkter und Anwender miteinander umgehen.

Platz 4: Alan Cox

Der bärtige Waliser ist einer der ersten Linux-Entwickler und hat viele architektonische Grundsteine im Kernel-Quellcode gelegt. So wirkte er am Netzwerk-Stack, an Raid-Implementationen und Festplatten-Subsystemen maßgeblich mit. Alan Cox steht für Stabilität im Linux-Kernel, er betreute Kernelzweige und die Version 2.2 als Maintainer. Als sowohl qualitativ wie auch quantitativ äußerst produktiver Entwickler nimmt er auch zu Themen Stellung, die über die Technik hinausreichen. So weigerte er sich im Sommer 2001, fortan in die USA einzureisen, um so indirekt gegen die Umstände zu protestieren, die zur Verhaftung des russischen Programmierers Skljarow geführt hatten.

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