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60 Bitparade
Diff-Derivate vergleichen Textdateien, zeigen die Unterschiede übersichtlich an und gleichen sie auch ab.
64 Tooltipps
Im Kurztest: Bpython 0.9.3, Cluster SSH 3.26, Bashdb 4.0-0.3, Alpine 2.00, Pop3download 0.7 und Tmux 0.9.
68 Deepamehta
Kann eine Redaktion mit einer neuartigen Plattform für Kollaboration und Wissensmanagement ihre Probleme lösen?
76 Projekteküche
Open-PC soll freie Hardware der Realität näherbringen. Fantasievoller geht es bei der Roboter-Simulation zu.
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Neben einem normalen Linux-Magazin und dem Abonnement ohne Datenträger gibt es die DELUG-Ausgabe mit Monats-DVD, bei der die Redaktion den Datenträger nach einem neuen Konzept zusammenstellt: In einer Art modularem System enthält er Programme und Tools, welche in der jeweiligen Magazin-Ausgabe getestet und besprochen sind. Dazu gibt es nicht im Heft abgehandelte Software, die die Redaktion besonders empfiehlt - alles gebündelt unter einer HTML-Oberfläche. Innovativ ist die Virtualisierungslösung, die Redakteure ausgetüftelt haben.
Eine DVD-Seite mit Fedora 11
Red Hats neueste Community-Distribution [1] trumpft nicht nur mit frischen Komponenten auf (Kernel 2.6.29.3, Gnome 2.26, KDE 4.2), sondern verspricht auch schnelle Startzeiten um die 20 Sekunden! Weitere Besondernheiten sind:
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Kernel-Modsetting auch für Intel- und Nvidia-Grafik, nicht
nur für ATI
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Auf Pulse Audio basierende einheitliche
Lautstärkeregelung
- Vereinfachtes Anbinden von Fingerabdruck-Scannern.
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Ext 4 löst Ext 3 als Standard-Filesystem für
Neu-Installationen ab.
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Virt-Konsole mit mindestens 1024 mal 768 Pixeln Auflösung
und mehr Eingabegeräten für den virtuellen Gast.
- Automatische Font- und Mimetype-Installation.
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Fedora bekommt unter dem Namen Presto einen Mechanismus, der
optional Delta-RPMs verarbeiten kann [2]. Das spart Bandbreite beim
Download.
- Min GW zum Cross-Entwickeln von Windows-Applikationen.
Um die Fedora-Installation zu starten, legen Leser der DELUG-Magazin-Ausgabe die DVD mit der Beschriftung "Fedora 11 - Leonidas" nach oben in ihr Laufwerk und booten den Rechner. Wer die DVD andersrum ins Laufwerk einfahren lässt, bekommt per »index.html« die mittlerweile schon ein bisschen gewohnte Oberfläche zu sehen, die ihn durch den DVD-Inhalt führt.
Virtuell und als ISO: Sun Open Solaris
Das Highlight dieser Datenträgerseite ist Open Solaris 2009.06. Sun gönnt seiner aktuellen Ausgabe nämlich einen komplett neuen Netzwerk-Stack, verbesserte Virtualisierung und ein erweitertes Speichermanagement. Die Release-Hinweise [3] nennen außerdem:
- Benutzerfreundlicheres Paketmanagement (Source Juicer)
- Time-Slider-Snapshots in ZFS
- Netzwerkvirtualisierung (Crossbow)
- Rechner in SCSI-Clients verwandeln per Comstar
- Virtuelle Hosts mit X-VM-Hypervisor oder Ldoms
Zwei Wege führen auf der DELUG-DVD zu Solaris. Der konventionelle: ISO-Image auf eine CD brennen und damit booten. Der technologisch aufregende Weg führt zur Virtualisierung. Die lokal installierte Virtualisierungssoftware bootet das auf dem Datenträger befindliche Image. Auf diese Weise kann sich jeder schnell, ohne Installation und ohne Gefährdung des eigenen Betriebssystems einen unmittelbaren Eindruck von der Software verschaffen. Die Details beschreibt die HTML-Oberfläche des Datenträgers.
Unter ihr finden sich zudem alle Programme der "Tooltipps" im Heft, Kdiff3, Meld 1.3 und Xxdiff aus der "Bitparade", Deepamehta 2.0, das der Artikel ab Seite 68 vorstellt, sowie Glassfish 3 (Seite 102). Aus der Sysadmin-Rubrik stoßen Httptunnel sowie Postfix 2.6 und 2.7 hinzu. Nicht zu vergessen die Software passend zum Netzwerk-Titelthema diesen Monats: Hippie, L7-Filter und Ourmon. IPsec-Anwendern kommen vielleicht Openswan, Strongswan und IPsec-Tools gelegen. PDF-Leseproben gibt es diesmal aus "Das Joomla! Entwicklerhandbuch" und Michael Koflers "Ubuntu Server".