Open Source im professionellen Einsatz

Regelbasiert

Die Erweiterung erkennt Seitennavigationsleisten nach mitgelieferten Regeln, die die Software in der Voreinstellung täglich von der Homepage updatet, die Hunderte von Seiten umfasst. Für unbekannte Websites funktioniert die Extension nicht. Anwender mit guten Javascript-Kenntnissen können selbst Regeln erstellen.

Wer auf der Fahrt die Maus meiden möchte, öffnet das Lesezeichen-Menü mit [Alt]+[L] und blättert mit den Cursortasten durch die Untermenüs. Bequemer geht es allerdings mit Site-Launcher [8] - zumindest für eine Auswahl der am häufigsten besuchten Seiten. Das Addon blendet auf Tastendruck eine Palette mit Links ein (Abbildung 7), die die Erweiterung über Hotkeys öffnet, die neben Seitentitel und Favicon sichtbar sind. Neue Links fügt am einfachsten das von der Extension hinzugefügte Toplevel-Menü »Site Launcher« hinzu.

Abbildung 7: Auf dem Präsentierteller: Auf Tastendruck öffnet Site-Launcher eine benutzerdefinierte Auswahl von Webseiten.

Abbildung 7: Auf dem Präsentierteller: Auf Tastendruck öffnet Site-Launcher eine benutzerdefinierte Auswahl von Webseiten.

Der Anwender kann die Reihenfolge der Linkliste sowie die Seitentitel editieren. Auch die Optik der Palette darf er anpassen: Der Benutzer darf Vorder- und Hintergrundfarbe verändern sowie die Eckenrundung der Palette ausschalten. Die Eyecandy-Effekte Transparenz und Spiegelungen der Icons im Palettenhintergrund lassen sich deaktivieren.

Kleines Display

Nicht nur bei der Mausbedienung, auch bei der Displaygröße müssen Notebookbenutzer Einschränkungen in Kauf nehmen. Besonders auf leichten Netbooks sind daher alle Firefox-Erweiterungen gefragt, die Platz sparen. Die Extension Tiny-Menu [9] komprimiert Menü und Navigationsleiste des Browsers auf eine Zeile (Abbildung 8).

Abbildung 8: Aufgeräumt: Tiny-Menu blendet selten gebrauchte Toplevel-Menüs aus. Menü, Navigationsbuttons sowie Adressen- und Suchleiste passen so auf eine Zeile, was auf kleinen Netbook-Displays wervollen Platz einspart.

Abbildung 8: Aufgeräumt: Tiny-Menu blendet selten gebrauchte Toplevel-Menüs aus. Menü, Navigationsbuttons sowie Adressen- und Suchleiste passen so auf eine Zeile, was auf kleinen Netbook-Displays wervollen Platz einspart.

Dafür ist allerdings Handarbeit erforderlich: Nach der Installation der Erweiterung liegt unterhalb der Fensterleiste ein Menü mit dem einzigen Toplevel-Menüpunkt »Menü«. Der Platzverbrauch sinkt erst, wenn der Anwender rechts auf die Navigationssymbolleiste klickt und »Anpassen« auswählt. Dann kann er die Buttons, die Adressenleiste und die Searchbar per Drag&Drop in den leeren Bereich der Menüleiste ziehen. Die nun leere Navigationssymbolleiste blendet der Menüpunkt »Ansicht | Symbolleisten« aus. In den Einstellungen des Addons wählt der Anwender Menüpunkte aus, die es weiterhin neben »Menü« auf der obersten Ebene anzeigt (Abbildung 8).

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