Auch für Mac: Bakbone
Ein Admin-GUI, das auch unter Mac OS X läuft? Damit glänzt nur Bakbones Netvault Backup, und das noch nicht lange. Dazu kommen integrierte Unterstützung für VMware, XEN und Virtual Iron und seit Version 8.2.1 ein deutlich erweitertes CLI. Selbstbewusst brüstet sich der Hersteller, seine Software habe die beste VMware-Integration für den ESX/VI3-Server, weil sie komplett ohne Skripte auskommt und dabei vollständig ins GUI integriert ist. Über das Network-Data-Management-Protokoll (NDMP, [7]) unterstützt Bakbone jetzt auch erweiterte Features wie Netapps Check-Point-Restart.
Netvault kommt mit eingebauter Datenbank-Konsistenzprüfung und automatischer Fehlerkorrektur, einem Audit-Tool für das zentrale Sammeln aller wichtigen Konfigurationseinstellungen der Clients auf dem Server und unterstützt virtuelle Tape Libraries (VTL) sowohl mit Netapps VTL Shadow als auch der eigenen, erweiterbaren Netvault Backup SVTL. Existieren mehrere Kopien eines Backups, kann der Admin neuerdings aussuchen, aus welcher Quelle er wiederherstellen möchte (Source Device Specificaton). Auch darf er jetzt im GUI verschlüsselte Sicherungen duplizieren.
Preislich rangiert Netvault im oberen Segment, bietet dafür aber umfangreiche Funktionen und zahlreiche Features für größere Netzwerke. Herausragend ist das dank Java auf fast allen Betriebssystemen funktionierende Admin-GUI,
Klein aber schnell: BRU
Im April 2009 lässt Tolis die neue Version 1.3 des BRU-Servers auf die Kunden los. Die unterstützt dann auch Exoten wie SGI Irix oder Tru64 Unix und virtualisierte Hosts und Gäste. Datenbank- und Groupware-Module gibt\'s ebenso wie 64-Bit-Support. Der stellt auch laut Hersteller das einzige Limit für die Backupgrößen dar, weil hier die Anzahl einzelner Dateien begrenzt ist, allerdings auf einem Niveau, das in der Praxis nur wenige Admins erreichen dürften.
Laut Hersteller setzt BRU als einziger Anbieter bei der Erfolgskontrolle auf ein vom Client losgelöstes Verfahren mit an das Archiv angehängten Metadaten. So lässt sich das Backupfenster halbieren und die Integrität des Backups ist auch zu einem späteren Zeitpunkt unabhängig vom Quellmedium verifizierbar. Dabei ist die eigentliche BRU Engine nur 270 KByte groß und schafft unter Laborbedingungen angeblich locker 1,7 TByte pro Stunde, Kunden berichten von realistischen 520 GByte pro Stunde. Die neueste Version glänzt mit einem überarbeiteten GUI, das alle Funktionen des CLI beherrschen soll. Jetzt kann außerdem auch der Client Backup und Restore anstoßen.
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