Open Source im professionellen Einsatz

Fazit

Prinzipiell bilden sich in diesem Vergleich drei Gruppen von Produkten: Teuren High-End-Tools wie EMC Legato und Symantecs Netbackup stehen mehrere Produkte der mittleren Preisklasse und zwei, vielleicht bald drei Open-Source-Server gegenüber. Bei Konzernen wie EMC und Veritas sollte der Kunde ausgereifte Software erhalten, die höchsten Ansprüchen genügt. Dennoch fehlen einzelne Features, die alle freien und bereits viele der mittelpreisigen Tools bieten. Dies zeigt schon ein Blick auf die unterstützten Plattformen.

Amanda, Arkeia, Atempo, Bacula, Tolis BRU und SEP lassen für Linux-Clients wenig Wünsche offen und erlauben eine individuelle Auswahl an Modulen. Was im Einzelfall relevant ist, muss jeder Admin selbst aussuchen. So scheiden beispielsweise Amanda, Arkeia, Bacula und BRU von vornherein aus, wenn SAP-R3-Maschinen eine Rolle spielten.

Die interessanteste Erkenntnis ist: Open Source ist auch hier auf dem Vormarsch. SEP befragt die Händler, Bacula bringt eine komplett freie Enterprise-Edition heraus und Amanda/Zmanda entwickelt vielversprechende offene APIs. Auch das Preis-Leistungs-Verhältnis für Software und Support spricht für einen harten Wettkampf. (pkr)

Infos

[1] Jens-Christoph Brendel, "Backup-Software im Vergleich": Linux Technical Review 02/2007, S. 36

[2] Areca-Tutorial: [http://areca.sourceforge.net/tutorial.php]

[3] Areca-Benutzerhandbuch [http://areca.sourceforge.net/documentation.php]

[4] Atempo-Kompatibilitätsliste: [http://de.atempo.com/products/timeNavigator/documents/TN_CG.pdf]

[5] Bweb, Admin-GUI für Bacula: [http://www.baculasystems.com/eng/Bacula/Bacula-software/Bweb]

[6] Bacula, Admin-Tool: [http://wiki.bacula.org/doku.php?id=bat]

[7] Network-Data-Management-Protokoll: [http://www.ndmp.org]

Der Autor


Stefan G. Weichinger berät mit seiner Firma Oops! Linux Consulting Unternehmen beim Einsatz von Linux. Besonderer Schwerpunkt als Amanda-Core-Team-Mitglied: Backups mit Amanda.

Diesen Artikel als PDF kaufen

Express-Kauf als PDF

Umfang: 7 Heftseiten

Preis € 0,99
(inkl. 19% MwSt.)

Als digitales Abo

Als PDF im Abo bestellen

comments powered by Disqus

Ausgabe 07/2013

Preis € 6,40

Insecurity Bulletin

Insecurity Bulletin

Im Insecurity Bulletin widmet sich Mark Vogelsberger aktuellen Sicherheitslücken sowie Hintergründen und Security-Grundlagen. mehr...

Linux-Magazin auf Facebook