Open Source im professionellen Einsatz

Java-Backend: EMC Legato

EMCs Networker hat in den letzten Jahren einige neue Features bekommen, darunter Fast-Start, mit dem laut Hersteller kleine und mittelgroße Unternehmen innerhalb eines Tages eine Backup-Infrastruktur aufbauen. Die Integration von VMware führt ein Abfrage der VM-Infrastruktur durch. Die Deduplikations-Technologie Avamar sorgt für wenig Redundanz in den Backups und integriert EMCs Bare Metal Recovery Homebase. Die Benutzerverwaltung lässt sich an ein externes LDAP anflanschen.

Ohne große Mängel steuert Legato auch durch den Vergleich. Alle in größeren Unternehmen erforderlichen Module sind vorhanden, nur die Bandbreitensteuerung fehlt. Schade, dass EMC die freien Datenbanken MySQL und PostgreSQL noch immer genauso links liegen lässt wie vor zwei Jahren. Freie Software stößt offenbar auf wenig Gegenliebe. Das zeigt sich auch bei den unterstützten Linux-Plattformen, etwa dem Fehlen einer BSD-Version. Die Managementkonsole läuft aber dank Java auf allen Plattformen.

Baukasten-Lizenz

Komplizierter als die Software selbst gestaltet sich allerdings das Baukastensystem der Lizenzierung: EMC lizenziert das Produkt auf Basis des Networker-Servers, der alle Lizenzen zentral in seiner Datenzone vorhält. Die CPU-Zahl spielt keine Rolle, der Preis richtet sich nach Backup-Servern und -Nodes, der Anzahl der Clients, NDMP-Sicherungen, Größe des Backup-Storage sowie der Anzahl der Online-Agenten, die Datenbanken wie Oracle sichern. Gegen Aufpreis bietet die umfangreiche Modulsammlung Snapshots, die angesprochene Deduplication und Bare Metal Recovery.

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