Unter einem Dach
Das JDK 6 hilft Programmierern, schnell Webservices zu entwickeln. Es legt die Einstiegshürde so niedrig, weil es automatisch Code generiert und eine für Entwickler nützliche Laufzeitumgebung mitbringt. Dazu benötigen sie nur grundlegende Java-Kenntnisse.
Jedoch sollten Systemarchitekten bei Webservices beachten, dass sie entfernte Methoden aufrufen. Die sehen zwar in Java wie lokale Methoden aus, aber enthalten auch einige Stolperfallen wie Timeouts oder eine mangelnde Erreichbarkeit der Serveradresse. Für den produktiven Einsatz und gesteigerte Anforderungen ist ein Blick auf die erwähnten Webservice-Frameworks hilfreich.
An Webservices kommen Systementwickler in Unternehmen nur schwer vorbei. Trotz einiger Tücken haben sie sich als Quasi-Standard zur übergreifenden Kommunikation durchgesetzt. Der Umfang der Standards überwältigt auf den ersten Blick. Die Gremien begründen das damit, dass sie nicht nur für die Implemention, sondern auch als Spezifikation für Infrastruktur- und Werkzeughersteller vorgesehen sind. Anwender sollten die in den Profilen der WS-I festgelegten Standards und deren Werkzeuge nutzen. So steht dem Kontakt zweier Systeme über Webservices nichts im Wege. (mg)
| Infos |
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| [1] Philipp Brnue, "Türöffner", Linux-Magazin, 01/09, S. 44 [2] Webservices: [http://w3.org/2002/ws/] [3] Corba vs. Webservices:[http://www.ibm.com/developerworks/webservices/library/ws-arc3/] [4] SOAP: [http://w3.org/TR/soap12-part0/] [5] WSDL: [http://w3.org/TR/wsdl] [6] Webservices Interoperability Organization WS-I: [http://ws-i.org] [7] Axis2: [http://ws.apache.org/axis2/] [8] JAX-WS: [https://jax-ws.dev.java.net] |
| Der Autor |
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| Guy Philipp Bollbach ist Software-Entwickler bei der Itemis GmbH. Schwerpunkte seiner Arbeit sind der WS-Todesstern und Unternehmensanwendungen. Er interessiert sich für Model Driven Software Development und weiche Faktoren des Projektalltags. Er veröffentlicht Fachartikel, spricht auf Konferenzen und arbeitet gerade an seinem ersten Buch. |
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