Open Source im professionellen Einsatz

"Mehr Freiheit, weniger Freibier"

Daniel Riek betrachtet Libvirt als Modellbeispiel für die Open-Source-Strategie seines Arbeitgebers: "Die Entwicklung muss Upstream mit der Community stattfinden. Gibt es dort keine Akzeptanz, sollte ein Hersteller keine Alleingänge machen. Sonst hat er Lock-in und nutzt nicht die Vorteile des Open-Source-Modells." Das lohne sich hauptsächlich im Serverbereich, wo zahlende Kunden indirekt die offene Entwicklung sponsern. Die Devise sei "kooperative Entwicklung im Upstream mit Kunden". In Anspielung auf ein Richard Stallman zugeschriebenes Zitat formuliert Riek für 2009: "Mehr Freiheit, weniger Freibier."

Den proprietären Unix-Varianten möchte Red Hat auf zwei Wegen das Wasser abgraben. Zum einen soll Linux technologisch größere Systeme betreiben können, Riek spricht von 2000 bis 4000 logischen Cores und Memory-Management für bis zu 256 TByte Speicher. Zum anderen soll es neue Servicelevel-Agreements für anspruchsvolle Kunden unter der Bezeichnung "Advanced Mission Critical" geben. Die Reaktionszeit in der höchsten Premium-Stufe beträgt bei Severity 1 dann nur 30 Minuten. (M. Huber)

Infos

[1] OCFS2: [http://oss.oracle.com/projects/ocfs2/]

[2] DRBD: [http://www.drbd.org]

[3] ISV-Katalog: [http://www.novell.com/partner/isv/isvcatalog]

[4] LSB 4.0 Beta: [http://www.linuxfoundation.org/en/LSB_4.0_Beta]

[5] Libvirt: [http://libvirt.org]

[6] Ovirt: [http://ovirt.org]

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