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Leserbriefe

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Kommentar eines Scribus-Entwicklers

07/08, S. 62 und 08/08, S. 68: Mit Interesse habe ich die Artikel gelesen, die sich mit Scribus beschäftigen. 1.3.5 wird allerdings nicht die nächste stabile Version der Anwendung sein. Es folgen vermutlich mindestens noch 1.3.6 und 1.3.7, bevor wir eine Version dann als stabile Release 1.4 veröffentlichen.

Für uns Entwickler ist diese Verzögerung mehr als ärgerlich, aber die Portierung auf QT 4 war (und ist noch) etwas schwieriger als erwartet. Darüber hinaus haben wir im Zuge der Portierung wesentliche Teile des Code neu geschrieben, worauf unter anderem die derzeit lausige Performance zurückzuführen ist.

Dass sich Objekte aus der Bibliothek heraus nicht exakt auf der Seite platzieren lassen, ist nicht richtig: Ein Klick mit der rechten Maustaste auf ein Objekt in der Bibliothek öffnet ein Kontextmenü, in dem es unter anderem den Menüpunkt »Auf Seite einfügen« gibt.

Ihre Aussage, eine "Verzögerung von nur einer Sekunde" sei "nicht mehr akzeptabel", habe ich mit einigem Erstaunen gelesen. Wenn das stimmte, wären auch Xpress und Indesign nicht akzeptabel, es sei denn, man rüstet seinen Designer-PC zum Spiele-PC auf. Das ist aber wohl nirgends der Fall.

Ihre Kritik an der Eigenschaftenpalette ist berechtigt, sie ist im Entwicklerteam bereits mit harscheren Worten aufs Korn genommen worden, als Sie sie verwendet haben. Auch hier ist Abhilfe in Sicht, es gibt bereits funktionierenden Code, der es erlaubt, einzelne Reiter "abzureißen" und sie unabhängig von der Eigenschaftenpalette geöffnet zu lassen.

Sie vergleichen allerdings Äpfel mit Birnen, nämlich ein Vektorzeichenprogrammen und Scribus: Wenn Inkscape diagonale Hilfslinien bietet, ist das schön für Inkscape-Anwender, man wird auch nicht ausschließen können, dass Derartiges irgendwann einmal auch in Scribus zu finden sein wird, hohe Priorität hat das aber nicht. Übrigens bieten weder Xpress noch Indesign diagonale Hilfslinien.

Christoph Schäfer, per E-Mail

Novell-Zertifikate

08/08, S. 88: Ich habe mit großem Interesse den Artikel zu Schulungen gelesen. Mir ist jedoch aufgefallen, dass der Zertifizierungspfad von Novell nicht aufgelistet ist.

Um Novell Certified Linux Administrator (NCLA 10) zu werden, muss man eine Multiple-Choice-Prüfung ablegen. Um Professional (NCLP 10) zu werden, ist eine Buchung bei einem Trainingspartner notwendig. Bei der Prüfung sind konkrete Aufgaben auf zwei Servern zu lösen.

Christian Mies, per E-Mail

Vielen Dank für den Hinweis. Übrigens können Absolventen des NCLP ihre Urkundensammlung nach dem Ablegen eines zusätzlichen praktischen Examens um den Titel des Novell Certified Linux Engineer (NCLE) ergänzen. (mg)

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