Open Source im professionellen Einsatz

Grafik und Design unter Linux

Linux treibt es bunt

Die Linux-Software für Künstler, Grafiker und Designer hat in den letzten zwei Jahren viele Fortschritte gemacht. Zwar gibt es nach wie vor keine gleichwertigen Pendants zu teurer Profisoftware wie Photoshop, Illustrator oder Indesign - doch die freien Programme bewältigen mehr Aufgaben, als die meisten ahnen.

Inhalt

52 | Imagemagick für Profis

Imagemagick kennt 232 Optionen - dem steht ein
eindrucksvoller Leistungsumfang gegenüber.

60 | Projekteküche

Mausert sich der 3D-Desktop zu einer nutzbringenden Erweiterung der
Benutzeroberfläche? Die Projektküche stellt
Gnome-Zukunftsvisionen vor.

64 | Bitparade

Bei vielen installierten Schriften wird die Auswahl in den
Anwendungen zur Qual. Für Abhilfe sorgen Fontmanager, die
Schriften nur bei Bedarf installieren.

68 | Scribus-Usability

Layoutsoftware, ein Muss für professionelle Printprodukte,
kostet oft über 1000 Euro. Wie praxistauglich ist Scribus, die
freie Alternative?

72 | Tooltipps

Ob für die Datenrettung auf Windows-Systemen oder ein
Chatclient für das sichere Jabber-Protokoll - die freie
Softwarewelt bietet eine reiche Auswahl nützlicher Tools.

Linux gilt in erster Linie als Server-Betriebssystem - zu Recht, denn auf Maschinen, die Webseiten und Dateien ausliefern oder Datenbanken beherbergen hat es die größte Verbreitung erreicht. Doch auch jenseits von Konsole und Serverdiensten hat die Welt der freien Linux-Software eine Menge zu bieten, zum Beispiel Grafik- und Layout-Anwendungen. Davon gibt es so viele, dass sich ein guter Teil der Rubrik "Software" dieses Magazins mit ihnen befasst.

Magisch

Beinahe jeder Linux-Anwender kennt Imagemagick. Doch wer möchte behaupten, dass er über alle Funktionen der aus elf Einzelprogrammen bestehenden Toolsammlung Bescheid weiß? Bis in die Nähe dringt der erste Artikel vor, der die leistungsfähigen Konsolenprogramme gründlich unter die Lupe nimmt. Er geht dabei über richtiges Skalieren, die häufigste Anwendung von Imagemagick, hinaus und zeigt, dass sich der Kommandozeilen-Tausendsassa auch für kreative Effekte einsetzen lässt, wie beispielsweise Convert in Abbildung 1.

Abbildung 1: Convert kann mehr, als sein Name verrät. Es verändert beispielsweise auch Farben oder fügt Schatteneffekte hinzu.

Abbildung 1: Convert kann mehr, als sein Name verrät. Es verändert beispielsweise auch Farben oder fügt Schatteneffekte hinzu.

Effektvoll

In der Projekteküche geht es nicht um Grafikprogramme, sondern um grafische Effekte für den Desktop. Auch wenn sich Compiz, Beryl und Metisse in puncto Optik nicht hinter Windows Vista verstecken müssen und damit einmal mehr die Mär von Linux als reinem Serversystem wiederlegen - nach wie vor haftet den Desktop-Effekten der Ruf an, dass sie produktiver Arbeit mehr im Weg stehen, als sie zu unterstützen. Doch auf der Basis eines OpenGL-beschleunigten Desktops lässt sich auch so manche aus Usability-Sicht interessante Neuerung stricken. Zum Beispiel kreisförmige Menüs, die dem Benutzer den Inhalt aller Untermenüs gleichzeitig offenbaren, aber aufgrund ihrer grafischen Gestaltung trotzdem übersichtlich bleiben.

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Ausgabe 07/2013

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