Software-Entwicklung unter Linux
Perl-Wettbewerb
Mit dieser Ausgabe blickt das Linux-Magazin auf sein 13-jähriges Erscheinen zurück. Es gibt zudem einen runden Geburtstag zu feiern: Michael Schilli wird zehn - zwar nicht er, aber sein Perl-Snapshot.
Mit dieser Ausgabe blickt das Linux-Magazin auf sein 13-jähriges Erscheinen zurück. Es gibt zudem einen runden Geburtstag zu feiern: Michael Schilli wird zehn - zwar nicht er, aber sein Perl-Snapshot.
Software-Entwicklung unter Linux
Perl-Wettbewerb
Jan Kleinert, Michael Schilli
Mit dieser Ausgabe blickt das Linux-Magazin auf sein 13-jähriges Erscheinen zurück. Es gibt zudem einen runden Geburtstag zu feiern: Michael Schilli wird zehn – zwar nicht er, aber sein Perl-Snapshot.
Inhalt
102 | Perlmeister Schilli
Seit zehn Jahren schreibt Michael Schilli fürs Linux-Magazin seinen Snapshot. Das Jubiläum rechtfertigt es, ausnahmsweise den Autor und nicht sein Werk in den Mittelpunkt zu stellen.
106 | Perl-Snapshot
Fallsüchtig: Nach einem echten Fallschirmsprung implementiert der Perlmeister eine Simulation.
112 | Kaya
Eine neue Skriptsprache, die sich nicht um Objektorientierung-Trends schwert.
Alles begann mit dem Linux-Magazin 10/1997 und den Worten: „Auf dem Comprehensive Perl Archive Network (CPAN) lagert eine schier unglaubliche Fülle an Perl-Modulen. Was man mit ihnen alles anstellen kann, zeigt unsere neue Reihe. In der heutigen Folge geht es um das automatische Installieren von Perl-Modulen mit »CPAN.pm«.“ Zehn Jahre später, in diesem Heft, verhilft Perlmeister Michael Schilli seinen treuen Lesern zu einem (simulierten) Fallschirmsprung – wer die Leine spät zieht, gewinnt; wer sie zu spät reißt, knallt auf den Boden.
Was ist das für ein Typ, dem so was seit einem Jahrzehnt Monat für Monat einfällt? Das klärt ein für alle Mal die Homestory, die nun als nächster Artikel folgt.
Abbildung 1: Vor genau zehn Jahren erschien der erste Perl-Snapshot mit der Headline „Alle Mann an die Pumpen“. Thema war das Installieren von Modulen per CPAN-Shell.
Prgrammierwettbewerb
Die Aufgabenstellung: In einem Behälter befinden sich insgesamt drei beidseitig mit Motiven bedruckte Spielkarten. Ein Motiv zeigt den Pinguin Tux, das andere einen etwas gezwungen lächelnden Bill Gates. Die erste Karte bildet auf beiden Seiten den Microsoft-Gründer ab, die zweite auf beiden Seiten den freundlichen Pinguin. Die dritte Karte gibt sich janusköpfig und ist auf einer Seite mit Gates, auf der anderen mit Tux bedruckt.
Mischen impossible: Zieht man nun auf gut Glück eine Karte und auf der gerade sichbaren Seite ist Tux zu sehen – wie hoch ist dann die Wahrscheinlichkeit, dass auf der Rückseite ebenfalls der Pinguin zu sehen ist? Wer die richtige Antwort weiß, ist noch lange nicht fertig. Gefragt ist nämlich eine Implementierung des Experiments in Perl mit insgesamt 1000 Durchgängen und der Zusammenfassung der Ergebnisse in der Einheit Prozent.
Wer sein Skript fertig hat, schickt es per Mail an [redaktion@linux-magazin.de]. Einsendeschluss ist der 30. September. Egal ob Profi oder Neu-Perler: Alle Teilnehmer dürfen sich natürlich bei Unklarheiten über die Aufgabe oder auch nur so untereinander austauschen – am besten auf [http://www.linux-community.de].
Strenge Jury
Insgesamt wird die Jury drei Skripte krönen: das kürzeste, das anschaulichste und die originellste Implementierung. Das übernächste Linux-Magazin wird sie veröffentlichen. Als Preise liegen zehn Bücher in der Redaktion zum Verschicken bereit (siehe Kasten „Die Preise“).
Michael Schilli übernimmt selbstverständlich den Ehrenvorsitz der Jury. Die anderen Mitglieder des Rates sind der Perl-Kenner Jens-Christoph Brendel, der seit Jahren den Snapshot redaktionell betreut, und Achim Leitner, der Programmierer des 5000 Perl-Zeilen umfassenden Linux-Magazin-internen Tools „Satzferig“, das Manuskripte für die weitere Bearbeitung in eine Layoutprogramm-geeignete Form konvertiert.
Die Einsender der besten zehn Beiträge zum Programmierwettbewerb erhalten als Preis ein Buch aus dem Verlag O'Reilly. Je fünf Exemplare liegen bereit von:
Die Preise
Damian Conway:
Perl – Best Practices
Deutsche Übersetzung von Peter Klicman
1. Auflage, Juni 2006
584 Seiten
ISBN 978-3-89721-454-5
im Wert von 50 Euro
Brian D Foy:
Mastering Perl (engl.), Foreword by Randal L. Schwartz
First Edition, Juli 2007
342 Seiten
ISBN 978-0-596-52724-2
im Wert von 38 Euro
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