Open Source im professionellen Einsatz
Linux-Magazin 08/2007
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Datenbankname erwünscht

Dem Client fehlt jetzt noch der Name der zu synchronisierenden Datenbank, zum Beispiel »cal« für Kalender, »card« für Kontakte oder »note« für Notizen. Die Synchronisation stößt der Benutzer meist über einen Eintrag »Synchronisation starten« im Organizer-Menü (Nokia) an oder über »Fernsync« (bei Siemens unter »Einstellungen | Zubehör«) oder die passende Funambol-Clientsoftware für Smartphones wie das HP Ipaq.

Nokias E61 und das N80 (Abbildung 9) haben die gleiche Software an Bord, Kalender-, Adressbuch, Notizen und Aufgaben synchronisieren diese Geräte damit einwandfrei. Der Abgleich der Notizen mit MS-Outlook funktionierte bei diesen Handys nur teilweise, das Display zeigte den XML-Quelltext an. Da der Austausch von den Nokias über Funambol mit anderen Handys klappt, scheinen eher das Microsoft-Programm oder das Outlook-Syncml-Plugin schuld zu sein.

Abbildung 9: Nokias Geräte bringen die beste Syncml-Unterstützung mit. Nur Smartphones, für die es von Funambol eigene Konnektoren gibt, können mit einem noch größeren Funktionsumfang glänzen. Hier der Konfigurationsdialog für den Abgleich der Kontaktdatenbank »card« eines Nokia N80.

P990i kooperiert nicht, Ipaq empfängt Mail

Auch die betagten Nokia 6230i und Siemens ME75 konnten Adressbuch, Kalender, Notizen und Aufgaben mit Funambol und den anderen Handys austauschen, während das Sony Ericsson leider völlig stumm blieb und jeglichen Datenaustausch verweigerte. Das Betriebsystem des Mobiltelefons schien während der Synchronisation stillzustehen und der Server meldete nur kryptische Einträge in der Liste der Devices. Als einziges Gerät im Test verweigerte es vollständig den Dienst.

Im Vorteil sind natürlich Geräte, für die es originale Clientsoftware von Funambol gibt, etwa das HP Ipaq: Neben der sauberen Integration in den Desktop des Smartphones mit einem eigenen Funambol-Icon steht dem Benutzer auch ein größerer Funktionsumfang zur Verfügung, etwa E-Mail. Trotz aller Bemühungen gelang es im Test aber nicht, die versprochene Push-E-Mail-Fähigkeit zu aktivieren. Theoretisch können mit Funambol auch Handys ohne Push-E-Mail-Fähigkeit Blackbery-ähnliche Funktionen zu wesentlich geringeren Kosten anbieten: Der Server sendet eine SMS an das mobile Gerät, nach deren Empfang die Clientsoftware neue Mails abholt. Leider klappte das im Test nicht.

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