Open Source im professionellen Einsatz

Die 12 besten Eclipse-Plugins

Vielfältige Anschlüsse

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Was die IDE Eclipse neben ihrer intuitiv bedienbaren Workbench auszeichnet, ist ihre beispielhafte Erweiterbarkeit: Über den Plugin-Manager bedient sich der Anwender mühelos aus der reichen Auswahl an Addons und macht die Software so zur Spezialistin für seine Problemstellung.

Das zügige Schreiben von Programmcode setzt einen speziell zugeschnittenen Editor voraus, der wesentliche Features wie Syntax-Highlighting und Autocompletion für die eingesetzte Sprache unterstützt. Weitere wichtige Hilfsmittel bei der Programmierung sind eine Versionsverwaltung und ein Debugger. Eine integrierte Entwicklungsumgebung (IDE) fasst all diese und weitere Funktionen unter einer einheitlichen Oberfläche zusammen. Bei Eclipse fällt sie übersichtlich und flexibel aus.

Da die ursprünglich für Java konzipierte Eclipse bereits von vornherein auf Erweiterbarkeit angelegt ist, liegt es nahe, die seit Jahren bewährte Workbench auch für weitere Anwendungsgebiete zu nutzen, statt das Rad immer wieder neu zu erfinden. Die bereits definierten Extension-Points in Eclipse erleichtern es zudem, die meisten Features anzupassen oder neue hinzuzufügen.

Upgrade leicht gemacht

Ein Beispiel für die Vorteile, die eine Adaption des leistungsfähigen Framework mit sich bringt, liefert der Editor mit seinen Syntax-Highlighting- und -Prüfungsfunktionen: Bringt ein Entwickler ihm die neue Syntax bei, stehen Features wie Autocompletion oder die Kennzeichnung von Dateien mit Syntaxfehlern im Dateibrowser bereit. Der Eclipse-Dateibrowser hebt Dateien mit Syntaxfehlern grafisch hervor und beugt damit der Gefahr vor, sie zu übersehen.

Seit Version 3.0 enthält Eclipse einen Extension- und Update-Manager. Wer die richtigen Plugins kennt, passt die Software mit wenigen Mausklicks an seine Bedürfnisse an. Dieser Artikel stellt einige nützliche Addons vor (Tabelle 1).

Tabelle 1: Die nützlichsten
Eclipse-Plugins

Web Tools Project

Ende 2005 erblickte die erste Milestone-Release des Web Tools Project (WTP) das Licht der Welt. Ursprünglich setzte sich das Toolkit aus einer Hand voll ineinander greifender Einzelkomponenten für diverse Aufgaben bei der Webentwicklung zusammen. Dazu gehörten Quellcode-Editoren für die häufigsten Sprachen im Web wie HTML, CSS und Javascript. Schon bald versuchte das WTP außerdem, alle Bausteine für die Entwicklung klassischer J2EE-Webapplikationen bereitzustellen: Es band mehrere Application-Server ein. J2EE-Projekt-Wizards und ein J2EE-Navigator vereinfachten und standardisierten den Umgang mit Java-Anwendungen.

Mittlerweile hat sich das WTP in mehrere Unterprojekte aufgespaltet: Die Web Standard Tools (WST) stellen Editor-Plugins für HTML oder XHTML, CSS, Javascript, die Document Type Definition, Web Service Definition Language (WSDL) und für XML. Diese Plugins erweitern den Eclipse-Editor um Syntax-Highlighting und Autocompletion für die genannten Sprachen (Abbildung 1). Damit bilden sie die Basis für statische Webseiten oder statische Komponenten dynamischer Webanwendungen.

Abbildung 1: Editoren für viele Sprachen des Internets und für Java Server Pages: Das Web Standard Toolkit macht die Java-IDE Eclipse zum leistungsfähigen Werkzeug für Webenwickler.

Abbildung 1: Editoren für viele Sprachen des Internets und für Java Server Pages: Das Web Standard Toolkit macht die Java-IDE Eclipse zum leistungsfähigen Werkzeug für Webenwickler.

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