Open Source im professionellen Einsatz

Speichern und drucken

Das Speichern muss man sich erst in der Klasse »officeWriter« zugänglich machen. Die Funktion ist allerdings ähnlich einfach gestrickt wie das Laden. Listing 1 zeigt, wie\'s geht: Die Funktion ruft im Wesentlichen lediglich die Methode »save()« der Vaterklasse auf (Zeile 5). Mit dem Code in Listing 2 lässt sich dann ein Dokument speichern. Dazu benutzt es die in Listing 1 geschriebene Methode (Zeile 8).

Für das Drucken kommt ein »XPrintable«-Objekt zum Einsatz, das wieder per »getTextDocument()« auf den Inhalt des Writers zugreift (Listing 3, Zeile 1). Die Ausgabe auf dem Standarddrucker startet dann in Zeile 5 »xPrintable.print()«. Dieses Beispiel steht allerdings nur jenen Anwendern offen, die sich an der saftigen Warnung »WARNING! writing null sequence as empty sequence« der Fehlerausgabe nicht stören.

Sensible Naturen werden zwischen der »xPrintable«-Zuweisung und dem Try-Catch-Block etwas Sinnvolles mit den üblicherweise benötigten »PropertyValues« anfangen, etwa die Auswahl eines Druckers (Listing 4, Zeilen 2 bis 4). Open Office verlangt Druckernamen in spitzen Klammern. Das Programm druckt also auf dem Drucker »ml1650«, eingetragen als »<ml1650>« (Zeile 4).

Ersetzen von Text

Beim Ersetzen von Text ist zunächst mit »officeWriter1.getTextDocument()« eine Referenz auf das Textdokument einzurichten. Dann initialisiert Zeile 2 von Open Office einen Search-Descriptor, Zeile 5 fordert einen Replace-Descriptor (Listing 5) und Zeile 10 ein »XReplaceable«-Objekt an. Die Methode »setSearchString()« legt den Such-String fest, hier die Zeichenkette »Word«. (Zeile 13). Die Methode »setReplaceString()« nimmt die Zeichenkette auf, die den gesuchten Text ersetzt (Zeile 14). Schließlich führt »replaceAll()« die Ersetzung im ganzen Dokument durch (Zeile 15).

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Ausgabe 07/2013

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